Vom Segen des Dienens — Lukas 17, 7 - 10

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:00: Kennt ihr so ein Gerät hier?

00:00:03: Für alle, die es nicht kennen.

00:00:04: Ich mache mal eine kleine Demonstration hier vorne an der Ecke.

00:00:11: Man hört, das ist ein Schuss-Aberat.

00:00:15: So ist das ganz gut!

00:00:18: Es passiert dann auch schon einmal, wenn man damit arbeitet... Können wir euch vorstellen was

00:00:22: passiert?!

00:00:24: Ich nenne es solche Outschmomente.

00:00:27: Das tut ganz schön weh.

00:00:30: Kann aber passieren!

00:00:31: Ich habe euch heute einen Outschsgleichnis mitgebracht.

00:00:35: Ich glaube, wenn ich euch das jetzt gleich vorlese dann tut das im ersten Moment auch so ein bisschen weh.

00:00:42: Ihr werdet gleich merken was ich meide.

00:00:44: Aber wir gucken es uns vielleicht trotzdem heute Abend mal ganz in Ruhe an.

00:00:48: Und zwar findet ihr das ist ein Gleichnis was Jesus erzählt hat und ihr findet dass in Lukas siebzehn ab vers.

00:00:54: sieben bis zum vers zehn.

00:00:57: Da sagt Jesus Wer unter Euch einen Knecht der pflügt oder das Vieh weitet und sagt ihm, wenn er vom Feld heim kommt, komm gleich her und setz dich zu Tisch.

00:01:12: Würde der nicht viel mehr zu ihm sagen, bereite mir das Abendessen?

00:01:17: Schürze dich und diene mir bis ich gegessen und getrunken habe und danach sollst du essen und

00:01:24: trinken.".

00:01:26: Dankt er etwa dem Knecht, dass er getan hat was ihm befohlen war?

00:01:32: So auch ihr!

00:01:33: Wenn ihr alles getan habt was euch befolen ist so sprecht.

00:01:38: Wir sind unnütze Knechte.

00:01:40: Wir haben getan, was wir zu tun schuldig

00:01:43: waren.".

00:01:45: Für mich zählt dieses Gleichnis zur den echten Outgleichnissen.

00:01:49: Weil im ersten Moment finde ich, tut dieses Gleichness einfach nur weh oder?

00:01:54: Ich meine da ist so jemand ... So ein Knecht der hat den ganzen Tag auf dem Feld geschuftet!

00:02:01: Der hat sich doch ehrlich... Er hat sich ja zumindest mal Lob verdient

00:02:03: oder?!

00:02:04: Und dann kommt er nach Hause Und da sitzt sein Herr, seinen Auftraggeber und der sagt nicht komm du hast den ganzen Tag reingeklotzt setz dich erst mal hin trinkt was.

00:02:13: nee der sagt pass auf ich hab Hunger mach mir mal etwas zu essen macht mir mal was zu trinken und wenn du damit durch bist dann bist du dran.

00:02:21: Und er bekommt dafür kein extra danke.

00:02:25: das tut finde ich im ersten moment weh Und man könnte sagen, naja also das ist wahrscheinlich irgendwie so eins der Gleichnisse die sollte man besser mal aussortieren aus der Bibel.

00:02:35: Das scheint ja gar nicht zu dem lieben Gott und zu dem Lieben Herrn Jesus zu passen.

00:02:40: aber bevor du dieses Gleichnis ärgerlich zur Seite legst würde ich es doch gerne erst nochmal ein bisschen erläutern.

00:02:48: Dieses Gleichnis beschreibt einen typischen mittelständischen Mann zur Zeit Jesu.

00:02:53: Das macht es für die Zuhörer, müsst euch einfach mal so zweitausend Jahre zurückversetzen.

00:02:57: Für die Zuführer damals macht's das erst einmal leicht weil hier wird nichts Spektakuläres beschrieben.

00:03:03: Das ist ganz normaler Alltag was hier beschrieben wird in der damaligen Zeit.

00:03:10: Die Beschriebenssituation war den Leuten damals total geläufig, das kannten sie und es war für sie weder unnormal noch hart.

00:03:19: dieser Mann hier im Gleichnis hat Ackerland, hat Vieh Und vermutlich auch nur ein Knecht.

00:03:25: Also so ein kleines mittelständisches Unternehmen, die Aufgabe des Knechtes war er musste halt dieses Ackerland bestellen und wenn er ein bisschen Vieh hatte muss natürlich das Vieh versorgen.

00:03:36: und abends kehrte er nach seinen Aufgaben dann nach Hause entweder aus dem Stall oder vom Acker zurück und kam in das Haus seines Herrn Weil das nun sein Auftraggeber, sein Herr war.

00:03:47: War das für die Leute damals völlig normal, dass er jetzt erst mal das Abendessen für diesen Herrn machte?

00:03:55: Also wir lesen nichts davon, dass hier irgendwas Spektakuläres passiert.

00:04:00: Wir lesen auch nichts davon ,dass dieser Herr diesen Knecht schikaniert oder sagt so was wo bleibst du denn die ganze Zeit?

00:04:08: es hätte ich schon schneller hingekriegt.

00:04:10: das bisschen Acker kann man wohl ein bisschen zackiger bearbeiten oder von all dem lesen wir nix.

00:04:14: Es passiert nichts, was irgendwie irgendein damals aufgeregt hätte.

00:04:19: Es steht auch nicht davon, dass der Herr seinen Knecht ausgebeutet hätte – auch nicht!

00:04:25: Sondern es war Business as usual ein ganz normales Arbeitsverhältnis damals zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, so würden wir das heute nennen.

00:04:35: Da der Herr keine weiteren Knechte hat ist es logisch völlig normal, dass dieser Knecht jetzt auch erst mal das Essen für seinen Herrn bereitet.

00:04:46: Und das macht er auch!

00:04:49: Auch das ist wieder normal, weil dem Knecht fehlt an nichts.

00:04:52: Der Herr darf erst essen?

00:04:54: Dann eher.

00:04:55: Hier steht aber auch nicht es gab zwei Kühlschränke den einen mit den feinen Sachen für den Herrn und den anderen mit den schümmeligen Sachen für Denknecht.

00:05:01: Nein, auch nicht als dem Knech fehlt an Nichts.

00:05:04: Er darf das gleiche Zeug essen wie sein Herr.

00:05:07: Es geht absolut normal, absolut gerecht für die damaligen Verhältnisse dazu.

00:05:14: Weil das für die damaligen Verhältnisse so ganz normal war, war für die Zuhörder auch klar.

00:05:21: Es braucht jetzt nicht irgendwie ein Extralob für diesen Knecht!

00:05:25: Keine Extra-Wertschätzung!

00:05:28: Natürlich ist es schön wenn der Herr sich bei seinem Diener zwischendurch mal bedankt aber es gibt keinen Rechtsanspruch darauf.

00:05:37: Ich finde es auch immer gut, wenn man sich zwischendurch mal bedankt.

00:05:39: Und ich sage immer so in der Gemeinde und unseren Mitarbeitern lasst uns durch die Gemeinde gehen und Gutes suchen und sofort loben und uns dafür bedanken.

00:05:48: Weil ich find das einfach cool was alles getan wird dass wir heute Abend unsere Techniker wieder haben sogar noch jemanden den Stream weil wir heute Morgen streamen konnten.

00:05:55: Heute Abend übernimmt ist doch super.

00:05:57: vielen danke euch dass ihr das heute Abend macht!

00:05:59: Ich freue mich riesig darüber oder Ihr uns den Lobpreis heute Abend helft da hinein zu finden und uns darin anleitet.

00:06:07: Super.

00:06:07: Ich finde, wir sollten uns gegenseitig wo wir gehen und stehen immer wieder das Gute sehen und dafür bedanken.

00:06:13: Dagegen spricht dieses Gleichnis nicht!

00:06:16: Es geht nur darum zu sagen was dieser Knecht tut war jetzt nicht ungewöhnlich und darum gab es jetzt auch kein Extra-Lob.

00:06:23: Es geht auch ohne... Und manchmal denke ich vielleicht ist das auch so ein Kennzeichen ob wir noch mit uns mit unserer Seele im Reihen sind wenn wir auch noch dienen können und uns am Dienst freuen können ohne dass jemand hinter uns steht und uns lobt.

00:06:39: So schön das ist!

00:06:40: Also, das ist schön, nicht falsch verstehen?

00:06:43: Aber wenn mein Wert am Ende oder meine Dienstbereitschaft am Ende daran liegt, dass mich jemand lobt, muss man nochmal gucken ob unser Herz beim Dienen schon an der richtigen Stelle ist.

00:06:55: Wir fallen dann diesem Gleichnis zunächst einmal zwei Momente auf.

00:07:00: Das erste verbindet sich mit der Zeile Wenn ihr alles getan habt was euch befohlen war.

00:07:06: Wenn ihr alles getan habt, was euch befolen

00:07:08: war.".

00:07:09: Also Jesus, das fällt mir hier auf und macht mir auch so Freude.

00:07:12: Redet keinem schwachen Christ sein das Wort?

00:07:15: Dass immer du das Gefühl hast, ach ich armes kleines Würstchen!

00:07:18: Ich kann ja nichts und ich kann ja nicht genügen.

00:07:21: und ich werde auch nicht genügen.

00:07:22: Ich habe in der Vergangenheit nicht genugt, ich werde in der Zukunft nicht genugen.

00:07:26: Und man nimmt den Kopf unter einen Arm und geht als armer Knecht Christi durch diese Welt.

00:07:31: Nein, dieses Gleichnis sagt Nein, damit hat das überhaupt nichts zu tun.

00:07:37: Sondern Jesus sagt wenn ihr alles getan habt!

00:07:40: Das heißt es ist möglich alles zu tun was Jesus von uns erwartet.

00:07:45: Er sagt ich wenn du euch stets bemüht habt nein sondern er sagt Wenn ihr alles getan habt das heißt dass geht.

00:07:52: warum geht's?

00:07:53: Weil Jesus uns seinen Heiligen Geist gegeben hat weil er uns dazu befähigt.

00:07:58: deswegen geht das und deswegen müssen wir uns auch nicht verstecken sondern wir dürfen tatsächlich stark und selbstbewusst sein die Aufgaben angehen, die unser Herr uns übertragen hat.

00:08:09: Wir haben den Heiligen Geist!

00:08:11: Also können wir selbstverständlich auch in seiner Kraft alle Jobs vollständig erledigen?

00:08:17: Und das ist was Jesus hier sagt.

00:08:19: also möchte ich an der Stelle einfach mal heute Abend auch Mut machen.

00:08:22: wie sagt man so schön hinter und rein Prost raus ihr dürft aufrecht durch die Welt gehen weil die Jobs, die Jesus euch gibt könnt ihr in seiner kraft auch erledigt.

00:08:31: Das ist keine Frage, ob... Sonst nur eine Frage, wenn man es einfach auch gerne annimmt und sagt Herr ich brauche da deinen Kraft und deine Hilfe.

00:08:39: Lass uns loslegen!

00:08:40: Das zweite Moment scheint dem Ersten irgendwie total zu widersprechen finde ich aber auch spannend.

00:08:45: Es geht nämlich weiter Wenn ihr alles getan habt was euch befohlen isst so sprecht wir sind unnütze Knechte.

00:08:53: Wir haben getan was mir zu tun schuldig war Und okay also wir sind Unnützer Knechte.

00:09:00: Jetzt muss man ja erst mal genießen, oder?

00:09:04: Sonntagabend.

00:09:05: Ich grüße euch, unütze Knechte!

00:09:09: Fällt einem schon irgendwie schwer,

00:09:11: oder?!

00:09:12: Wenn man jetzt guckt die Übersetzung und die Versuche auch die meisten sich irgendwie so dazu herumzuschleichen um dieses unützige Knechte vielleicht irgendwie zu vermeiden Und wenn man das Gefühl hat, es passt so nicht, es tut irgendwie weh.

00:09:26: Aber ich habe bewusst... Ihr wisst ja auch, bevorzuge ich gerne eine Anti-Übersetzung.

00:09:30: Aber keine Übersetzung gibt dieses Gleichnis so klar wieder und genau wie das die Lutherbibel an dieser Stelle tut.

00:09:40: Deswegen habe ich das mal genommen.

00:09:41: Und wisst ihr was für das Wort Unnütz eigentlich im griechischen steht?

00:09:45: Unnitz!

00:09:47: Nichts nutzig!

00:09:49: Armselig!

00:09:51: Das kommt doch besser oder?

00:09:52: Unwürdig!

00:09:55: Keines lobiswürdig mit anderen Worten letztlich austauschbar.

00:10:01: Ihr seid austauschbare Knechte und da spätestens denkt man Treffer versenkt, oder?

00:10:08: Meine Güte!

00:10:09: Jesus was soll das?

00:10:12: Musst du uns denn hier so wehtun?

00:10:14: So vor den Latz knallen?

00:10:18: Aber lass es uns wirklich erst mal auch hören.

00:10:21: Es gibt ja immer wieder so den Satz weil, ob ihr den schonmal gehört habt in christlichen Kreisen Gott hat keine anderen Hände- und Füße als die Unstricken.

00:10:29: Also spätestens mit diesem Gleichnis wird dieser Satz Adoption geführt.

00:10:33: Natürlich hat Gott an der Hände, wir sind austauschbar!

00:10:37: Wir sind austauschbar, sagt dieses Gleichnis.

00:10:41: Und er im Üben hatte auch seine eigenen Hände.

00:10:44: Er hat den ganzen Laden hier irgendwann mal geschaffen.

00:10:48: also von daher, Gott gehen die Ideen und die Möglichkeiten nicht aus.

00:10:53: wenn wir vielleicht mal sagen, wir wollen nicht mehr da wären wir glaube ich weit daneben das wäre weit gefehlt.

00:11:01: okay Vielleicht tut euch das auch erstmal so weh, wie mir dieses erst mal so wehh getan hat.

00:11:09: Und was tut denn da eigentlich weh?

00:11:11: Ich habe es einmal in mich rein.

00:11:12: Was ist es eigentlich immer wenn man ehrlich ist?

00:11:16: Zumindest bei mir muss ich sagen mein Ego fühlt sich tierisch verletzt.

00:11:22: Mein Ego füllt sich...ich will doch auch wer sein!

00:11:26: Ich möchte doch auch Bedeutung in dieser Welt haben.

00:11:30: Ich möchte aber auch des Menschen das was ich tue und investiere in diese Welt wertschätze Oder?

00:11:39: Ich bin unsicher, ob ich das wirklich nur allein so empfinde.

00:11:46: Es ist mein Ego was hier gestreift wird und was hier verletzt wird.

00:11:51: Jedenfalls musste ich mir das eingestellen!

00:11:54: Und wenn ihr den Schmerz mal ein wenig verdaut habt und habt ihn auf euch wirken lassen dann möchte ich euch einfach ermutigen mit mir noch ein bisschen weiter in diese Richtung zu denken.

00:12:06: damit Und davon bin ich zutiefst überzeugend, deswegen habe ich die Überschrift so auch gewählt.

00:12:11: Damit wir den Segen erkennen der genau darin liegt dass wir das anerkennen Dass es, ich nehme's mal vorweg eine Ehre ist unnützer Knecht Christi zu sein Ja dass es sogar keine höhere Ehre in dieser Welt gibt als genau diesen Titel.

00:12:32: Ich möchte euch ein bisschen erläutern und ich mach' das einfach mal an mir selber fest und an eurem Umgang als Gemeinde mit mir.

00:12:41: Und vielleicht werdet ihr dann so ein bisschen eher dahinein kommen?

00:12:46: Ich habe mich gefragt, für alle die das nicht wissen ich werde dies Jahr einundsechzig... und ich hab' mich gefragt was werdet Ihr als Gemeindemachen wenn ich in einigen Jahren in den Ruhe stand gehe?

00:13:00: Was werdet' Ihr machen?

00:13:03: Richtig!

00:13:05: Ihr werdet mich ersetzen, ihr werdet einen neuen Pastor berufen und er wird dann hier an dieser Stelle stehen.

00:13:14: Ist das gemeint von euch?

00:13:16: Ich meine, ich werde euch dann über dreißig Jahre hier in dieser Gemeinde gedient haben.

00:13:21: Und ihr tauscht mich einfach aus!

00:13:23: Nur weil ich in Rente

00:13:24: gehe?!

00:13:27: Nein... es ist nicht gemein von euch.

00:13:31: Es ist normal.

00:13:33: So ist das.

00:13:35: Das ist völlig normal.

00:13:36: Das darf so sein.

00:13:38: Das is gut so.

00:13:40: Es is ganz normal.

00:13:42: Vermutlich wird irgendeine ein paar warme Worte finden.

00:13:46: Vielleicht kramt jemand noch ein paar alte Fotos raus, vielleicht so ein paar peinliche.

00:13:50: Wir alle haben noch eine Menge Spaß an diesem Tag.

00:13:53: auch das ist völlig normal.

00:13:55: aber schon am nächsten Tag werde die alle zur Tagesordnung übergehen.

00:14:01: Warum?

00:14:02: Weil ihr hartherzig seid?

00:14:03: Weil Ihr undankbar seid?

00:14:06: Nein!

00:14:07: Weil es einfach ganz normal ist weil das in dieser Welt so ist.

00:14:13: In ein paar Jahren werde ich ausgetauscht Und in ein paar Jahren später werdet ihr ausgetauscht.

00:14:20: Das ist normal, so ist das in dieser Welt!

00:14:24: Wir kommen und wir gehen – und das meint diese Rede vom unnützten Knecht.

00:14:31: Wir alle haben eine bestimmte Zeit, in der wir auf dieser Welt etwas bewegen dürfen….

00:14:36: …und dann kommen die Nächsten.

00:14:41: Hat es einen Extra-Lob verdient?

00:14:45: Ihr bezahlt mich dafür.

00:14:46: Ihr werdet mich dann dreißig Jahre lang, wenn alles klappt, dafür bezahlt haben.

00:14:50: Nein?!

00:14:51: Ich habe gar nicht den Anspruch an einen Extra-Lob.

00:14:54: Ich bekomme ja von euch mein Lebensunterhalt und dafür bin ich sehr, sehr dankbar!

00:15:01: Wir haben alle bis dahin getan was wir aus unserer Herr von uns erwartet Und das ist ganz normal.

00:15:09: Es ging den ungünstigen Knechten vor uns so und es wird unzuergehen und denen nach uns wird es auch zu ergehen.

00:15:19: Ist das jetzt ein Grund Debris zu werden?

00:15:21: Könnte man ja denken oder... Meine Güter ist, dass alles deprimierend heute Abend ein Kommen-Mein-Gehen-Ausdauersparen so könnte man ja denken.

00:15:29: Ich finde aber nein!

00:15:30: Es macht mich überhaupt nicht depri.

00:15:32: Im Gegenteil... es macht mich glücklich, dass das so ist.

00:15:37: Das Erste und was für dich auch gut ist wenn man das mal auf sich wirken lässt, es macht einen demütig.

00:15:43: Wir werden ja in dieser Welt angehalten zu denken, wir sind die Helden und ohne uns geht die Welt unter.

00:15:49: Das liegt natürlich auch eine tierische Last auf uns.

00:15:52: Also wenn mir jetzt nicht funktionieren, geht die Welt unter.

00:15:54: Wer will schon Schuld sein, wenn der Laden runtergeht?

00:15:57: Ich jedenfalls nicht!

00:15:59: Das legt ja auch eine Last auf einen und von daher finde ich, bekommt man diese Last weggenommen in dem der Vater im Himmel sagt Junge an dir wird es nicht liegen, wenn diese Welt untergeht.

00:16:14: Und das macht einen dankbar und es macht mich demütig dass ich austauschbar bin.

00:16:19: Es bewahrt mich vor Selbstüberschätzung.

00:16:21: Ich muss auch nicht die Welt retten, hat Jesus schon getan.

00:16:26: Von daher kann ich gelassen morgens aufstehen, kann mir von meinem Herrn sagen lassen was heute dran ist, kann meinen Job in seiner Kraft tun und mich abends völlig entspannt ins Bett legen weil ich weiß der große Vater über mir hat den ganzen Laden im Blick und im Griff.

00:16:43: Ich muss mich nicht verrückt machen es macht demütig und es macht zutiefst

00:16:48: dankbar.".

00:16:51: Ich möchte mit euch noch ein bisschen weiter gucken, worin dieser Segen liegt.

00:16:55: Und das naheliegendste war für mich einfach mal zu formulieren was ist denn das Gegenteil von Unützer Knecht Christi?

00:17:04: Es wäre ja nützlicher Herr des Teufels um nicht zu sagen nützlicher Idiot des Teuffels oder Handlanger des Teaufels.

00:17:13: Das wäre ja das genaue Gegenteils.

00:17:15: aus meiner Sicht habe ich jetzt nicht so die große Lust drauf sondern ich finde es viel viel schöner dass ich nicht den Vorschub für die Hölle in dieser Welt leisten muss, sondern dass ich im Namen meines Herrn ein Stück Himmel auf Erde bringen darf.

00:17:38: Für mich ist das wie so eine Geschenkbox – ein Beschenk!

00:17:42: Ich darf diese Welt etwas von Gott

00:17:44: weitergeben.".

00:17:46: mitten, da wo ich bin.

00:17:47: Ihren euren Beruf in eurem Beziehungsnetzwerk.

00:17:50: Ich in meinem Beziehungsnetzwerke, meinen Beruf.

00:17:52: Gott beschenkt mich damit dass sich dem Himmel auf Erden Vorschub leisten darf dadurch das er mich als Knecht in dieser Welt gebraucht.

00:18:01: Dass ich neben all dem was ich im Beruf und vielleicht in Beziehungen soweit investiere eben immer auch ins Reich Gottes investieren darf durch mein Wesen Und wo Gott mir gelegen hat gibt es durch meine Reden.

00:18:15: Also ich darf so ein Stück Himmel auf Erden bringen, also die Alternative werde Höllevorschub leisten.

00:18:24: Da bin ich dann doch lieber Unnützerknecht Christi!

00:18:27: Das macht mir deutlich mehr Spaß.

00:18:30: und das Zweite bei unnützen Knechten Jesu braucht es tatsächlich kein Extralob denn Gott beschenkt mich – und das ist zweite Geschenkbox für mich mit dem Schönsten was er mir überhaupt geben kann mit seiner Nähe.

00:18:50: Der heilige Geist lebt in mir, ich bin nicht auf mich gestellt sondern Gott legt etwas von sich nämlich seinen Geist in mein Herz und mein Leben Und er ist es ja der mich auch befähigt.

00:19:05: warme Worte auf Erden die dann so beim Betriebsende und Firmenende wenn einen Ruhestand geht oder die Firma verlässt die da gefunden werden.

00:19:13: Von denen kannst du nicht wirklich leben.

00:19:16: Die tun dir mal gut das ist mal schön aber Leben kannst Du nicht davon.

00:19:22: Aber von der Nähe Gottes kann ich jeden Tag zähren.

00:19:27: Und am Ende erwartet er mich sogar, meinem Lebensende macht die Tür zum Himmel auf und sagt schön, dass du da bist!

00:19:34: Und hier darfst du bleiben.

00:19:38: Hier ist dein Platz in meiner Gegenwart und in meiner Herrlichkeit.

00:19:43: Hier is meine Nähe mit dir und nichts kann mehr dazwischen

00:19:47: treten.".

00:19:49: Da finde ich das es vom Lohn her auch die deutlich bessere Alternative.

00:19:55: Und drittens bin ich immer wieder darüber erfreut und staune, dass Gott mich darüber hinaus auch an ganz, ganz vielen weiteren Stellen reich beschenkt.

00:20:08: Ich meine wer hat mir denn mein Leben gegeben?

00:20:12: Das war doch Gott!

00:20:14: Wer hat für meinen Schuld am Kreuz auf Golgatha aufgekommen?

00:20:18: vor Gott?

00:20:19: Es war doch Jesus.

00:20:21: Ich konnte mir meine Vergebung nicht verdienen.

00:20:24: Wer beschenkt mich mit seiner Gegenwart?

00:20:26: Es ist wieder Gott.

00:20:28: Wer hat mir Gaben gegeben, der Vater im Himmel?

00:20:32: Wer hat mehr geistliche Gaben geben, der Heilige Geist?

00:20:36: In wessen Kraft darf ich in dieser Welt unterwegs sein – in der Kraft des Geistes!

00:20:42: Ich denke ihr merkt alles was ich habe, was mein Alltag fühlt und was mein Leben ausmacht, all das hat mir Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist ohnehin schon geschenkt.

00:21:00: Und dann bekomme ich am Ende auch noch den Himmel.

00:21:03: Bin nicht ein unfassbar reich beschenkter Unlützerknächt, den Gott bestens ausstattet mit allem was er zum Leben und zum Sterben braucht?

00:21:17: Ich finde es großartig, was Gott mir an dieser Stelle gibt!

00:21:20: Aber viertens find' ich einfach nochmal genial, was God da noch mal oben draufpackt in meinem Leben nämlich.

00:21:30: ich finde einen echten Mehrwert, dass ich nämlich durch all das und was ich so mache immer wieder auch Reich Gottes bauen darf.

00:21:40: Und damit Frucht schaffen.

00:21:41: dafür die Ewigkeit!

00:21:46: Ich muss mich nicht zufrieden geben mit den Dingen des Lebens, die ohne jeden Zweifel schon wirklich schön sind aber die nun mal am Ende nicht bleiben werden.

00:21:57: also ich kann mich freuen an beruflichen Erfolg Aber wie eben schon angedeutet Eines Tages werde ich in den Ruhestand treten.

00:22:05: Ich kann mich freuen an Anerkennung, aber wahrscheinlich wird mir nicht immer alles gelingen.

00:22:10: also werde ich natürlich auch irgendwann mit meinen Rüffel einfangen!

00:22:14: Ich kann sich freuen an Freunden, aber manchmal sind die auch eine Belastung oder?

00:22:20: Je nachdem wie sie gerade mal wieder so drauf sind.

00:22:23: Vielleicht hast du einen tollen Ehepartner und genießt ein Jahrzehnt nach dem anderen Aber irgendeiner wird der Erste sein, der von euch geht und der andere muss den Verlust ertragen.

00:22:33: Vielleicht freust du dich an deinen Kindern, so wie ich das tue.

00:22:37: Aber irgendwann haben auch meine Kinder unser Haus verlassen und machen jetzt ihr eigenes Ding!

00:22:42: Und es ist völlig normal, es ist gut aber es ist etwas was sich wieder loslassen muss.

00:22:47: also in dieser Welt haben wir so viele wirklich coole Sachen.

00:22:51: vielleicht freue ich mich schon auf den nächsten Urlaub aber da wird wieder rumgehen.

00:22:56: Es gibt so viele coole Sache in der Welt oder?

00:22:59: Wir können die nicht festhalten.

00:23:01: Es gelingt einfach nicht, egal was wir machen.

00:23:04: Wir können die nicht festhalten aber in all dem, was unser Leben schon so genial macht dürfen wir als Christen unterwegs sein und unseren Glauben teilen Und irgendwann wenn du dann im Himmel ankommst kommt garantiert irgendeiner um die Ecke und wird sagen hey schön dich hier zu sehen.

00:23:24: Wenn du mich nicht mit in die Gemeinde genommen hättest, in den Abend Gottesdienst, hätte ich das mit Jesus nie verstanden.

00:23:30: Und wer heute nicht hier?

00:23:32: Das meine ich mit mehr Wert!

00:23:35: Der wäre heute nicht her.

00:23:37: und jemand geht vielleicht auf dich zu hinten am Beamer und sagt hey wenn du nicht die Texte immer vorne an die Wand geworfen hattest und diese schönen Bilder, die wiederum jemand anders ausgesucht hat – Ich such die nicht selber aus -, dann hätte mich das nie so angesprochen.

00:23:55: Ich wäre nicht in den Himmel gekommen, weil ich mir nie diese Gedanken gemacht hätte.

00:24:00: Und wenn du nicht in der Tontechnik gesessen hättest... ...ich hätte die Predigt nicht verstanden und ich wär heute nicht hier!

00:24:07: Aber weil du die Sonntagabend ins Goldene Lamm in die Tontechnik gesetzt hast deswegen bin ich hier.

00:24:15: Versteht ihr was ich mit Mehrwert meine?

00:24:18: Ihr schafft Dinge in den ganz normalen Dingen, die kommen und gehen.

00:24:21: Wenn ihr sie als Christ lebt, die einen Mehrwert schaffen, von dem in der Ewigkeit die Rede sein wird.

00:24:26: Und ich garantiere euch!

00:24:29: Es wird wahrscheinlich tausende von Jahren Geschichten erzählt werden, von denen du nicht gedacht hast, dass das mit dir zu tun hat.

00:24:37: Dass du so ein positiven Einfluss in dieser Welt hattest.

00:24:42: Dass so viele Menschen durch Berührungen mit dir tatsächlich einen Schritt näher auf den Himmel zugetan haben.

00:24:50: Du ahnst das noch gar nicht, aber das wird Gesprächsstoff im Himmel!

00:24:54: Es werden hunderte wahrscheinlich Tausende auf dich zukommen die sagen durch die Berührung mit dir bin ich ein Stückchen näher auf Jesus gekommen, auf den himmel zugekommen.

00:25:06: Das ist Mehrwert.

00:25:08: Das ist das was Ich unter Mehrwert verstehe.

00:25:11: und ich habe noch etwas Fünftes.

00:25:13: Das is immer wieder so was ich auch erlebe Während ich so in dieser Welt unterwegs bin, mache ich immer wieder geniale Erfahrungen mit Jesus.

00:25:28: Erfahrungen die ich nicht missen möchte.

00:25:29: Das ist ja als wir dieses Haus hier damals gekauft haben und zurecht gemacht haben.

00:25:35: Wir hatten damals fünfzehntausend Euro Und dann sind wir zur Stadt gegangen Und da haben wir gesagt, wir würden gerne das goldene Lamm kaufen.

00:25:52: Dann sagt er, das ist eine gute Idee.

00:25:55: Ich würde es euch auch gern verkaufen, kostet zwei hundertfünfzig tausend Euro Das ist deutlich mehr als fünfzehntausend.

00:26:09: Und ich habe irgendwie schon mal einen anderen Preis gehört, ja, ja stimmt!

00:26:13: Hier steht es hundertdreißigtausend.

00:26:15: Oh, das klingt schon besser hilft aber nicht wirklich dachte ich.

00:26:19: nur so für mich und Ich hab gemerkt wie Jesus dieses Gespräch führt und führt und Führt.

00:26:28: und dann fragt der Mann mich tatsächlich irgendwann Als ich ihm sagte ich habe die hundert dreißig tausend nicht.

00:26:35: Ja was haben sie denn?

00:26:38: Das darf ich dir auf keinen Fall sagen.

00:26:42: Ich könnte mir vorstellen, dass sich dreißig vierzig oder auch fünfzigtausend Euro zusammenkriegen.

00:26:50: Okay!

00:26:52: Machen wir fünfzig tausend?

00:26:56: Sag ich ja aber jetzt gibt's da noch so ein Problem.

00:27:03: die Straßenbahn wird neu gemacht wurden die Gleise gerade neu gemacht und dann werden mit Sicherheit auch die Gehwege neu gemacht.

00:27:13: Ja sagt er das überzukommen Das Grundstück hat achtzig Meter Gehweg.

00:27:18: Wenn wir da zu Kosten ja ran gezogen werden, das kann ich meiner Gemeinde nicht erklären.

00:27:26: Was würde das denn kosten?

00:27:27: Ich sage, fragen Sie doch mal Ihre Leute haben uns wieder getroffen und gesagt, meine Leute sagen sechs bis achttausend Euro.

00:27:35: Dann wissen sie und ich es werden zehn.

00:27:37: machen wir halbe halbe oder?

00:27:39: Sagt er Ja, machen wir!

00:27:40: Fünfundvierzigtausende aber jetzt raus hier.

00:27:44: Und ich habe gemerkt wie Gott das Ganze gelenkt hat ist doch ein einziges Wunder.

00:27:49: Und wissen Sie, was das Schönste war?

00:27:50: Während der Bauzeit kam eine neue Verordnung von der Stadt, dass die Anlieger nicht mehr zur Anliegangebühren herangezogen wurden.

00:27:56: Ich musste nie irgendwelche Anliegargebühren bezahlen als Gemeinde und es ist eine von den vielen wunderschönen Erfahrungen.

00:28:04: Und ich weiß noch, als wir dann im Sommer ... Wir hatten anderthalb Jahre gebaut, da haben wir im Sommer mal Kassenssturz gemacht.

00:28:11: Wir haben wirklich immer verantwortlich gehandelt, das kann ich schon sagen und haben deswegen auch entschieden, wir bauen den Aufzug weil wir wollen auch behindertengerecht sein.

00:28:21: Und dann gab es auf einmal einen riesen Loch bei den Spenden.

00:28:25: Es war klar bis zum Jahresende werden uns einhundertsechzehntausend Euro fehlen.

00:28:33: Die Bank wird uns kein Kritik mehr geben und alles was wir sonst so an Beziehung hatten, haben wir ausgeschöpft.

00:28:41: Dann war's wieder so.

00:28:42: ich weiß natürlich damals, weil im August da hat man Gebets treffen gesagt hab also falls Jemand bisher noch nicht gebetet hat, jetzt wäre ein guter Augenblick.

00:28:53: Lass uns beden, dass Gott uns dieses Geld noch finden lässt und irgendwie zuführt!

00:29:01: Und dann haben wir gebeted.

00:29:03: Dann kam auch mal zwischendurch zwanzig Tausend und so... Aber an Weihnachten war klar es wird nicht reichen Wir werden das Ding vor die Wand fahren.

00:29:16: Meine Frau war damals um Kindergottesdienst und die Kinder haben ihren Krippenspiel einstudiert.

00:29:21: Da müssen wir vorstellen, hier links und rechts gab es noch nicht die Empode.

00:29:24: Es gab nur die Plätze in der Mitte.

00:29:26: Wir hatten unsere alte Saaltechnik.

00:29:27: Das waren eigentlich normale Stereo laut Besprecher mit einem kleinen Mischpult.

00:29:33: Und es war klar, niemand wird in diesem Saal verstehen, was die Kinder hier vorne an Botschaft weitergeben.

00:29:41: Ich habe dann die Techniker gebeten, ich habe gesagt, leid doch einfach bessere Technik!

00:29:47: Aber das können wir da nicht machen, wir haben doch schon kein Geld.

00:29:49: Wenn man kein Geld hat, ist es eigentlich kein Problem.

00:29:51: Weil ob wir mit hundertsechzehntausend vor die Wand fahren oder mit hundratzwanzigtausend... Das ist nur noch ein gratuelles Moment!

00:29:59: Aber wenigstens hätten alle noch einmal das Evangelium gehört und deswegen haben wir doch den ganzen Auflös getrieben damit Menschen das Evangelum hören wollen.

00:30:09: Die Techniker sagten, dass können wir wirklich nicht machen.

00:30:13: Außerdem haben wir festgestellt Es gibt nichts mehr zu leihen.

00:30:18: Es ist kurz vor Weihnachten.

00:30:19: Alle, die was zu verleihen haben, haben's verliehen Ist doch egal.

00:30:25: Nichts können wir wirklich nicht

00:30:26: machen.".

00:30:28: Dann weiß ich noch, am Samstag kam meine Frau von der letzten Probeskrippen-Spielz zurück und es war Samstag und Montag war Heiligabend.

00:30:40: Und sie sagt die Kinder machen das so gut!

00:30:45: Aber niemand wird verstehen können unsere Technik gibt's nicht her.

00:30:52: Und dann geht sie nochmal zum Briefkasten und holt die Post an diesem Samstagabend raus Und wir zwei haben tränen in den Augen gehabt und ich weiß nicht, wie oft wir die Nullen gezählt haben.

00:31:08: Aber das stand in diesem Brief – Ich werde Ihnen in den nächsten Tagen ein Hunderttausend Euro überweisen!

00:31:16: Und bis zum Jahresende hatten wir nicht nur die Hundertsechzehntausen, die uns gefehlt haben Wir hatten hundertdreißig tausend und damit genau die vierzehntausenden, die wir brauchten um im ersten Vierteljahr Zinsumtilgung für unsere Kredite bezahlen zu können.

00:31:35: Gottes Maßarbeit Versteht ihr, warum ich so gerne ein Unlzerknecht Christi bin?

00:31:41: Ich habe das alles nicht in der Hand gehabt.

00:31:43: Das lag nicht an mir wirklich nicht sondern es lag an diesem Gott, der sich vorgenommen hat dieses Haus sein Eigen zu nennen und er mich einfach da drinnen gebraucht hat wie viele andere auch.

00:32:01: Und ich hatte das Vorricht In der ersten Reihe zu sitzen wenn Gott seine Wunder tut.

00:32:07: und ihr Lieben Das möchte ich nicht aufgeben.

00:32:11: Das möchte Ich nicht vermissen, aber dieses Vorrecht haben nur unnütze Knöchte Christi.

00:32:18: Haben nicht die, die als Herrinnen dieser Welt selber die Geschicke lenken wollen.

00:32:23: Dieses Vorrecht!

00:32:25: Haben nur unnetze Knüchte Christich und darum bin ich das so gern.

00:32:29: Und ein habe ich noch am Schluss für euch und der nimmt Bezug auf das womit ich euch versucht hab das nochmal nah zu bringen Und deswegen habe ich diesen Punkt genannt Nachfolger.

00:32:44: Ich freue mich darauf, dass es eines Tages eine Nachfolge von mir hier geben wird.

00:32:50: Wisst ihr warum?

00:32:53: Was wäre denn die Alternative?

00:32:58: Ja dann müsste ich ja als Weitermachen und weiter und immer weiter und noch mal weiter!

00:33:05: Und ich gehe mir nie in den Himmel weil ich müsste alles hier weitermachen.

00:33:11: Nö also ich mag euch sehr Und ich freue mich, euch alle im Himmel wiederzusehen.

00:33:16: Aber im Himmel!

00:33:17: Ich möchte nicht ewiges Leben hier auf Erden haben.

00:33:20: Wirklich nicht.

00:33:21: Es gibt so viele in dieser Welt was einem das Leben oft manchmal sehr herausfordernd macht und ich freu mich total auf den Tag wo ich das alles hinter mir lasse um zu meinen Vater in den Himmel zu gehen und von all dem bereit zu sein und weil ich aus dieser Runde wahrscheinlich einer der ersten bin euch dann alle da oben begrüßen zu dürfen.

00:33:42: Schön, dass ihr da seid.

00:33:44: Freue mich riesig, dass Ihr es auch geschafft habt!

00:33:46: Und wisst ihr was ich jetzt derzeit schon mache und bis dahin tun werde?

00:33:50: Ich investiere in die nächste Generation wo ich gehe und stehe.

00:33:54: Ich bilde zur Zeit nebenher eine ganze Reihe Gemeindegründer aus oder ermutige die Gemeinde zu gründen an ihrem Ort.

00:34:01: Fahrt er immer wieder hin, bete mit denen, sagt ihn du machst das gut.

00:34:04: Was brauchst

00:34:05: Du?!

00:34:05: Ich habe so ein Beziehungsnetz.

00:34:07: wie kann ich Dir helfen?

00:34:08: Wie kann ich Dich in meinem Beziehungsnetz reinführen?

00:34:11: Versteht ihr?

00:34:12: Da habe ich meinen Spaß dran, weil die werden irgendwann an ihrem Ort die Gemeinden wieder weiterfüllen und übernehmen.

00:34:19: Und irgendwann wird hier ein Nachfolger von mir kommen!

00:34:22: Ich werde ihn wenn Gott mir irgendwie Kraft gibt und ich das erlebe, ich werde den Anfeuern ohne Ende.

00:34:29: Und ich werde dabei weiter das machen was Gott mir aufs Herz legt.

00:34:32: Das Coole ist ich werde da nicht mehr die Verantwortung dafür übernehmen.

00:34:36: die Arme, die dann die Verantwortung für mich haben unter deren Regie ich das machen muss.

00:34:39: Die tun wir jetzt.

00:34:40: Nein!

00:34:41: Ich werde die wirklich unterstützen und werde ermutiger sein und werde ihnen unter die Armen... Und das mache ich jetzt schon auch bei meinen jungen Kollegen weil mir das ein Anliegen ist.

00:34:51: Weil so hat es Gott eingerichtet und so ist es gut und es ist richtig und wichtig und wir alle dürfen uns zur Zeit hier auf Erden nutzen um unnütze Knechte und Knechtinnen zu sein.

00:35:05: Und dann dürfen wir irgendwann hier beenden und ab in die Herrlichkeit.

00:35:10: Und uns dort auf immer und ewig mit unserem Herrn freuen, mit allen Engeln, mit Jesus, mit dem Vater, mit einem Heiligen Geist – und darauf freue ich mich!

00:35:19: Und deswegen bin ich so gern und ünne zerknecht Jesu Christi.

00:35:24: Amen.

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