Habakuk 2 - Gott, wo bist du_Uli Mann
Shownotes
Heute setzen wir die Predigtreihe zum Buch des Propheten Habakuk fort.
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00:00:00: Ich möchte mit euch heute Morgen über dieses Thema nachdenken, Gott wo bist du?
00:00:05: Und könnt ihr mir vorstellen dass Du vielleicht diese Frage an verschiedenen Stationen in Deinem Leben auch schon mal gestellt hast.
00:00:12: Wenn man so in die Nachrichten guckt könnte man zum Beispiel fragen Gott wo Bist Du angesichts der Kriege in dieser Welt?
00:00:20: Gott schau Dir doch mal an wie die Menschen mit Deiner Schöpfung umgehen.
00:00:25: Könnte man sich angesichts Der Umweltkatastrophenfragen?
00:00:30: oder Wenn wir uns die Politik schauen, Gott wieso gebietest du diesen oder jenen Politiker nicht endlich Einhalt der so schlimm entscheidet, der so folgenschwer mit Leuten umgeht zu ihrem Negativen hin?
00:00:46: Oder auch vielleicht in einer anderen wirtschaftlichen Lage.
00:00:49: Gott wo bist Du in meiner wirtschaftliche Lage?
00:00:53: Oder warum lässt Du es zu dass meine Familie und auch mein Ehepartner so mit mir umgeht, wie er mit mir Umgeht.
00:01:03: Gott!
00:01:04: Wo bist du in all diesen Situationen?
00:01:07: Wieso verhinderst Du oder zumindest wieso veränderst Du nichts?
00:01:11: Wenigstens ein bisschen da dran zum Guten.
00:01:16: und falls Du solche Fragen kennst kann ich Dir nur sagen Willkommen im Habakkukes Welt.
00:01:23: das war schon vor zwei tausend siebenhundert Jahren so.
00:01:26: Das sind genau die Fragen die Habakkuck gestellt hat.
00:01:30: Habakkuk sah auch das Unrecht in seiner Umgebung und er fragte Gott, warum?
00:01:37: Warum greifst du in dieser oder jenen Situation nicht ein.
00:01:43: Ich habe euch letzten Sonntag gesagt dass genau das so die Ausgangssituation ist im Buch Habakkuck.
00:01:50: Das Habakkuch diese Frage stellt, die wir alle wahrscheinlich früher oder später an irgendeiner Stelle hin unserem Leben stellen.
00:01:59: Warum?
00:02:04: Mit einem riesen Fragezeichen.
00:02:06: Gott, warum ist es so?
00:02:08: Warum sind die Dinge so wie sie sind und warum tust du
00:02:12: nichts?".
00:02:13: Und ich habe euch dazu nochmal aus Habakkuk eins, die Verse zwei bis vier mitgebracht oder so deutlich wird, wie Habakkuck zu Gott schreit!
00:02:22: Wie lange noch Herr soll ich um Hilfe schreien ohne dass Du mich
00:02:26: hörst?!
00:02:28: Um mich herumherrschen Zerstörung und Gewalt schreihe ich dir zu, doch du greifst nicht ein.
00:02:35: Warum lässt du mich unrecht erleben?
00:02:38: Und warum siehst Du dem Elend zu?
00:02:41: Um mich herrumherschen?
00:02:42: Unterdrückung und Gewald, Zank-und Streit erheben sich!
00:02:45: Das Gesetz findet bei uns keine Beachtung mehr und es werden keine gerechten Urteile gefällt.
00:02:51: Die Bösen umzingeln die Unschuldigen und das Recht wird in Unrecht
00:02:55: vertret.".
00:02:56: Und vielleicht denkst du Hm, erinnert mich an das was ich letzte Woche in den Nachrichten so alle gehört habe oder was mich umgibt.
00:03:04: Es hat sich offensichtlich an diesem Themenkreis und diesen Fragenkreis in den letzten zwei tausend siebenhundert Jahren nichts Grundsätzliches geändert.
00:03:14: Recht und Gerechtigkeit waren – und wir reden bei Habakkuk vom Volk Gottes, dem Heiligen Volk Gottes!
00:03:24: Recht und Gerechtigkeit waren beim heiligen Volk, Gottes in den Defensive gedrängt worden.
00:03:30: Zerstörung, Gewalt hatten die Oberhand gewonnen – gepaart mit Unterdrückung und Elend, mit Streit und Zank!
00:03:39: Gottes gutes Gesetz fand bei den Menschen einfach überhaupt keine Beachtung mehr.
00:03:46: Und Habakuk verzweifelte an seinem Volk.
00:03:48: aber ich glaube er verzweufelte scheinbar noch vielmehr an der Untätigkeit seines Gottes.
00:03:55: Denn er sagte Gott das kann doch nicht angehen, dass du auf einmal all das somit ansiehst.
00:04:02: Das entspricht doch nicht deinem Wesen!
00:04:05: Wo bist Du?
00:04:06: Gott!
00:04:08: Du kannst doch nicht einfach tatenlos zugucken.
00:04:11: Du musst doch eingreifen.
00:04:13: Du muss doch für Recht sorgen.
00:04:15: Du mußt doch das Böse bestrafen und das Gute stärken.
00:04:20: Gott wo bist
00:04:21: du?!
00:04:23: Doch entgegen Habakuks Denken war Gott schon längst an der Arbeit.
00:04:28: Gott stellte Habakkuk die Babylonia als das Werkzeug vor, durch das er seinen Volk einerseits strafen aber zum anderen auch andererseits wieder zur Umkehr bewegen wollte, dass sie endlich wieder auf den Weg von Recht und Gerechtigkeit einscherten.
00:04:47: Wir haben uns letzte Woche angesehen was für ein Volk die Babylonier waren stellte sie als ein Volk da, das noch viel schlimmer war als sein eigenes Volk.
00:05:01: Und damit war jetzt bei Habakkuk die Verwirrung komplett!
00:05:07: Er sagt wie?
00:05:09: Also in meinem Volk ist es ja schon schlimm.
00:05:13: und jetzt okay du willst das Volk zur Rechenschaft rufen, du willst es bestrafen, dass kann ich verstehen aber jetzt durch einen Volk das noch schlimmer ist.
00:05:23: was soll denn bitte schön da am Ende bei herauskommen?
00:05:28: Das ist eine Frage.
00:05:29: Und man spürt im nächsten Vers und wir gucken uns den mal ein bisschen genauer an, wie sehr Habakkuk da in sich hin- und hergeworfen ist!
00:05:37: Im ersten Teil vom Vers zwölf klingt das so... Bist du nicht von Alters Herr?
00:05:44: Mein Gott mein
00:05:45: Heiliger?!
00:05:47: Das ist sein Grundverständnis.
00:05:49: Davon ist Habakkuck eigentlich ausgegangen, dass Gott Sein Heiliger und damit auch Sein recht sprechender Gott isst.
00:05:56: Davon ging er aus.
00:05:58: Deswegen nennt der ihn auch später noch Fels, Gott.
00:06:01: ich dachte immer Ich wüsste wo ich dich hätte worauf ich stehe und jetzt so was?
00:06:06: Und dann geht es weiter im zweiten Teil Wir werden nicht sterben.
00:06:11: Fragezeichen oder Aussufezeichen Beides kann man hier mit Hybräischen übersetzen und das zeigt Wie Habakkuk da innerlich hin und her geworfen ist, werden wir jetzt sterben?
00:06:23: Aber eigentlich passt das nicht zu deinem Wesen.
00:06:25: Nein!
00:06:25: Wir werden nicht sterben – du bist doch der lebenschaffende Gott oder doch
00:06:29: nicht?!
00:06:31: Herr, Du hast sie zum Gericht eingesetzt und fällst zum Züchtigen Sie bestimmt.
00:06:39: Kann man wieder als Aussagesatz verstehen?
00:06:42: Oder Herr, Hast Du sie zum gericht eingesetzt und fälst sie zum Zuchtigen bestimmen?
00:06:49: Wieder als Frage.
00:06:51: Habakkuk ist sich seines Gottes nicht mehr sicher, er weiß nicht mehr wirklich woher Gott hat und vielleicht kennst du solche Zeiten auch aus deinem Leben?
00:07:02: Und so verunsichert stolpert Habakkuck in seinem Gespräch mit Gott weiter, betend vor sich hin!
00:07:08: Habakkuc eins fährst dreizehn.
00:07:10: Du hast zu reine Augen um böses mit ansehen zu können und Verderben vermagst Du nicht anzuschauen.
00:07:19: Warum schaust du dann diesen Räubern, diesem treulosen zu?
00:07:23: Schweigst wenn der Gottlose den verschlingt, der doch gerechter ist als Du.
00:07:28: Als er!
00:07:31: Das will Habakkuk einfach nicht ins Hirn gehen.
00:07:34: wie kann Gott ein Volk zur Züchtigung seines eigenen Volkes gebrauchen das noch viel schlimmer ist als sein eigenes Volk?
00:07:42: Und menschlich gesehen muss man einfach mal sagen, das war für Habba guckt auch tatsächlich zum Verzweifen.
00:07:47: Denn wenn er die Übermacht der Babylonier gesehen hat und das winzige kleine Volk Israel dann war klar wie das ausgehen würde!
00:07:56: Die würden das ganze am Mittwochnachmittag erledigen und zum Kaffee wären alle wieder zu Hause.
00:08:02: Es war so eine Macht, so eine geballte Macht.
00:08:05: es war klar, wie dass ausgehen wird.
00:08:08: Menschlich gesehen keine Hoffnung.
00:08:12: Und Habakkuk vergleicht seinen Volk Israel mit Fischen, die sich überhaupt nicht wehren können.
00:08:18: Und die Babylonier mit Anglern, die eine Angel oder die Netze haben und die einen nach dem anderen rausfischen... Und Habakuk sieht das schon größer!
00:08:25: Das ist ja die aufkommende Weltmacht, die ein Volk nach dem Anderen sich einverleiben, die dabei immer größer, dicker, fetter, dreister, frecher werden?
00:08:35: Und die Gerechten?
00:08:37: Was ist mit den Aufrichtigen?
00:08:39: Werden sie völlig an die Wand
00:08:40: gespielt?!
00:08:42: Einerseits fragt Habakkuk Gott, ob das denn immer so weitergehen soll mit diesen Babylonien ja letztlich mit dem Unrecht in dieser Welt.
00:08:52: Und andererseits ist er sich doch seines Gottes sicher – manchmal verstreit sind aber deine Augen sind doch zu rein als dass sie böses mit ansehen könnten und du erträgst es nicht wenn Menschen gequält werden.
00:09:09: Warum aber siehst du jetzt dem Tun dieser Verräter zu?
00:09:14: Warum schweigst du jetzt, wenn durch diese Räuber andere vernichtet werden, die doch gerechter leben als
00:09:22: Sie?".
00:09:24: Und damit hatte Habakkuk seine Fragen und seine Verzweiflung vor Gott ausgeschrien und ausgebreitet.
00:09:31: Gott!
00:09:32: Wie kannst Du zu dem Unrecht in Deinem Volk schweigen und es durch ein solches übles Volk zu rechtweisen.
00:09:42: Du bist doch der Heilige, der Höchste!
00:09:46: Gott von Ewigkeit zur Ewigkeit und du gebrauchst solche grausamen Menschen.
00:09:53: willst du uns vernichten?
00:09:56: Aber das passt doch gar nicht zu
00:09:58: dir.".
00:10:00: Und dann sagt Habakkuk in dieser Verwirrung nachdem er Gott alles ausgeschrien hat jetzt werde ich wie ein Wächter auf den Turm gehen Und ich erwarte Gott von dir eine Antwort.
00:10:13: Möglicherweise hat er das sogar physisch getan und dich nur im Bilde gesprochen, dass Habakkuk einfach auf den Wachtum in seiner Stadt gegangen ist und hat gesagt so Gott du hast es ganz hier angezettelt.
00:10:24: in meinen Augen jetzt Antworte!
00:10:28: Das erwarte ich von Dir.
00:10:29: Du willst der gerechte und heilige Gott sein Zeig einen Ausweg.
00:10:35: das erwarte Ich wünsche mir manchmal des Gott auch so ganz klar und eindeutig redet, wenn ich Fragen an ihn richte.
00:10:42: Und vielleicht kennst du das aus deinem Leben auch?
00:10:46: Gerade auch... Wenn ich das Gefühl habe, dass mir Unrecht getan wird oder wenn ich beobachte, dass Menschen anderen Unrecht tun, dass ich sage Gott!
00:10:57: Wo bist Du
00:10:59: Antworten?!
00:11:01: Ich sehne mich nach einer eindeudigen Antwort Gottes.
00:11:05: Und ich glaube dazu ist Gemeinde da, wenn Du in so ner Phase in Deinem Leben bist dass wir uns mit dir sehnen dürfen danach.
00:11:14: Dass du damit in die Gemeinde kommst, dass wir hier miteinander darüber beten und darum ringen, dass Gott uns eine Antwort für deine Situation schenkt!
00:11:23: Denn das er das kann, das zeigt Habakkuk zweifellos.
00:11:27: Denn Gott sagt so, Habakkuck tont Havel raus, griffel raus wie in der ersten Klasse Kinder hefte raus, stifte raus – wir schreiben.
00:11:37: Und Gott sagt, haber guck und man muss ihn bei den Tontafeln.
00:11:39: Da hat er das ja da reingeritzt.
00:11:40: also das war auch nicht so dass man das wieder wegwischen konnte.
00:11:43: Er sagt du schreibst jetzt auf die tontafel meine antwort und du hängst diese antwort So dass die leute die vorbeikommen ist auch relativ schnell aufnehmen können sicherlich auch in dem gedanken um es anderen weiter sagen zu können Kapitel zwei vers drei denn division gilt erst für die festgesetzte zeit Und sie strebt auf das Ende hin und lügt nicht.
00:12:09: Wenn Sie sich verzögert, wartet darauf, denn kommen wird sie!
00:12:14: Sie wird nicht
00:12:15: ausbleiben.".
00:12:16: Also Gott sagt, pass auf Harbar guck.
00:12:19: hier ist meine Antwort.
00:12:21: Du schreibst sie bitte auf hängst sie gut sichtbar auf und verlass dich drauf.
00:12:28: Es wird dauern aber sie wird sich erfüllen.
00:12:32: Ich stehe zu meinem Wort Und darauf kannst du bauen, Gott steht zu seinem Wort.
00:12:41: Das unterstreichte hier nochmal!
00:12:43: Die Erfüllung der Antwort Gottes nämlich dass ein Volk durch die Babylonie zurechtgewiesen werden wird, die wird noch eine Weile auf sich warten lassen.
00:12:52: auch das Gott die Babylonien zur Rechenschaft ziehen wird.
00:12:55: Das macht Gott ja auch klar.
00:12:57: aber auch das Warten müssen sagt Gott, ist kein Grund da dann zu zweifeln, dass meine Ankündigungen nicht eintreffen werden.
00:13:07: Und vielleicht bist du auch manchmal in der Situation wo du denkst ich bin jetzt schon so lange daran und ich bete schon so lang dafür.
00:13:13: Ich erwarte von Gott eine Antwort aber es ist schon so longt das ich damit unterwegs bin und ich habe irgendwie das Gefühl, da kommt nichts!
00:13:21: Und ich möchte dich ermutigen heute Vormittag.
00:13:24: Bleib dran!
00:13:26: Wenn dir die Puste ausgeht lass uns miteinander dran bleiben.
00:13:29: Lass uns mit dir gemeinsam an dieser Stelle beten und dafür beten.
00:13:35: Gott hat versprochen, es wird sich erfüllen.
00:13:38: Bleib dran!
00:13:40: Für Habakkuk und die Juden bedeutet das noch sind die Babylonier nicht in das Land eingefallen Und dieses Gespräch zwischen Habakkuck und Gott findet ungefähr im Jahr sechshundertvier vor Christus statt.
00:13:56: Die Babylonier werden Jerusalem erst im Jahr vor Christus endgültig zerstören und viele Juden ins Exil führen.
00:14:05: Aber im Jahre vor Christes, der werden die Perser unter König Küros die Stadt Babylon einnehmen und das Babylonische Weltreich beenden – schon ein Jahr davor!
00:14:19: wird der Perserkönig Kyrus II.
00:14:21: eine Dikt erlassen, nachdem die Juden wieder aus der Babylonischen Gefangenschaft nach Hause gehen
00:14:26: dürfen.".
00:14:27: Und so erlebte Israel damals eine erste Erfüllung von Gottes Antwort an Habakkuk!
00:14:35: Aber diese Aussage – Die Zeit strebt auf das Ende hin und blügt nicht – lässt auch hier wie das ja oft bei prophetischen Texten ist ein Wiederholtererfüllungen dieses göttlichen Versprechens zu.
00:14:49: So ist zum Beispiel auch in der Offenbarung XVII und XVIII vom Untergang Babylonsthyrede.
00:14:54: Und hier ist Babylonne Schifre für die gottfeindlichen Mächte, aber Gott versichert seinen Habakkug in den Fersen IV und V Kapitel II des Holzt Wissen.
00:15:06: Der Feind is anmaßend – und in seinem Herzen nicht aufrichtig!
00:15:12: Durch den Glauben hat ein gerechter Leben.
00:15:16: Ein Angeber i s trügerisch wie Wein Selbst wenn er sich ausbreitet wie die Unterwelt und alle Völker um sich sammelt, und unterjocht kann er sich doch nicht halten.
00:15:28: Gott sagt Habakkuk damit ja Habakkuck manchmal umgibt dich das Böse Und es kommt dir vor als würde es gewinnen und ich komme dir vor Als würde ich das tolerieren.
00:15:45: aber Habakkuch beide stimmt nicht.
00:15:49: Ich greife zu meiner Zeit ein und werde das Böse nicht nur richten, sondern auch bestrafen.
00:15:58: Und jetzt könnte man denken – und das war es?
00:16:01: Ja und nein!
00:16:04: Insofern bekommt das Habakkuk von ihm geforderten Schiedsspruch bekommen.
00:16:09: Das hat er ja am Anfang gesagt.
00:16:11: Gott, warum?
00:16:12: Ich erwarte von dir einen Schiedsspruch.
00:16:15: Du musst doch hier Verordnung
00:16:16: sorgen.".
00:16:18: Er bekommt diesen geforderten Schiedsspruch von Gott.
00:16:22: Und ja, auch insofern das Gott eben nicht einfach nur ein Zuschauer des Bösen ist sondern eben dessen Richter und Bestrafer.
00:16:31: aber nein!
00:16:32: Insofern dass die Beobachtung Habakkuk sich im Laufe der Geschichte immer wieder wiederholen bis heute wie wir Eingangs festgestellt haben.
00:16:43: Man kann in der Bibel beobachten, dass auch der Verfasser des Hebräer-Briefes nochmal diesen Hinweis aufgreift dass die Erfüllung des göttlichen Versprechens auf sich warten lässt und auch dieser Aussage, das der Gerechte durch den Glauben leben bekommt während alle, die Gott in seine Maßstäbe ablehnen untergehen werden.
00:17:05: Auch Seine Zuhörer, auch die im Hebräer Brief leiden unter der Ungerechtigkeit von Menschen – von den Menschen, die nicht an Gott glauben und ihnen das Leben schwer machen!
00:17:17: Und der Verfasser vom Hebrär-Brief schreibt seinen Leuten In Anlehnung an das, was Habakkuk als Antwort bekommen hat nur noch eine kurze Zeit.
00:17:26: Dann wird der erscheinen, der kommen soll und sein Kommen wird nicht verzögern.
00:17:32: Durch den Glauben hat ein gerechter Leben!
00:17:36: Doch wer sich von mir abwendet?
00:17:38: An dem habe ich keine
00:17:40: Freude.".
00:17:41: Mit dem, der komm'n soll ist natürlich Jesus
00:17:43: gemeint!".
00:17:45: Der Hebräer-Brief ist etwa sixhundertsechzig Jahre nach Habakkuck verfasst worden Und ihr merkt da dran, spätere Zeit – gleiche Situation.
00:17:56: Wir könnten heute weiter sagen noch mal rund neunhundert Jahre später, später Zeit, gleiche Situationen!
00:18:05: Ja der Verfasser des Hebräer-Briefs zitiert sogar teilweise wörtlich was Habakkuk von Gott gesagt bekommen hat.
00:18:13: Hebräs sieben fürs achten dreißig.
00:18:15: durch den Glauben hat ein gerechter Leben.
00:18:20: Doch wer sich von mir abwendet, an dem habe ich keine
00:18:22: Freude.".
00:18:24: Paulus greift es auch noch mal auf.
00:18:27: Und in beiden Zusammenhängen bei Paulus betont er wie wichtig ist für uns Menschen das wir im Vertrauen auf Gott bleiben?
00:18:35: Das werden ihn glauben!
00:18:37: Auch wenn um uns herum alles eine andere Sprache spricht.
00:18:42: Durch den Glauben hat ein gerechtertes Leben und damit Hat Gott den Habakkuk eigentlich genau dahin geführt, was ich euch vorgens Sonntag versuchte deutlich zu machen?
00:18:59: Er hat Habakkuck dieser Frage nach dem Warum mit Fragezeichen ein Wehrmitausrufezeichen gegenübergestellt.
00:19:10: Haberfrug fragt warum und Gott antwortet wehr.
00:19:16: Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Predigt, die ich zur fünften Bitte im Vater Unser gemacht habe!
00:19:23: Lasst nicht zu, dass wir der Versuchung nachgeben sondern erlöse uns von den Bösen.
00:19:29: Das ist diese fünfte Bitte und ich habe damals gesagt, diese Welt ist noch nicht der Himmel!
00:19:36: Wir leben immer noch in einer Welt, in der es auch die Sünde und Enttäufe gibt – auch wenn Jesus den Teufel am Kreuz besiegt und letztlich auch entmachtet hat, leben wir doch noch in dieser Welt wo er und die Sünde existent ist.
00:19:54: Durch die Sünder hat der Teufel damit noch einen rechtmäßigen Raum, und eine rechtmäßige Zeit, wo er sein Unhalt treiben darf – wo er uns versuchen kann!
00:20:07: Aber dieser Raum, der Sünde, dieser Raum der Versuchung wird immer dadurch begrenzt dass Gott dem Teufl jeweils die Erlaubnis dafür erteilen was er tun darf und was nicht.
00:20:18: Das beantwortet die Frage nach dem Warum.
00:20:22: Solange wir in dieser Welt leben, werden wir immer mit dem Bösen konfrontiert und gegebenenfalls auch im Selbe ausgeliefert sein.
00:20:32: Nicht weil Gott die Situation entglitten wäre, sondern weil das zur Gerechtigkeit Gottes gehört – Auch der Teufel hat seine Zeit!
00:20:45: Mit unserer Hinwendung zu Jesus tauschen wir eben nicht diese normale Welt, in der wir Leben gegen eine Heile ein.
00:20:53: Das passiert erst, wenn wir sterben im Glauben.
00:20:56: Dann gehen wir in Gottes heile Welt ein – in seine Herrlichkeit!
00:21:01: Aber bis dahin werden wir es immer mit dem Bösen zu tun haben und daher möchte ich euch am Mutigen rechnen damit.
00:21:08: Seid nicht so blauäugig.
00:21:11: Darf ich das mal überspitzt sagen?
00:21:13: Wir können Gott noch so intensiv uns solange in der Anbetung suchen.
00:21:18: Es wird das Böse aus dieser Welt nicht eliminieren.
00:21:23: Das bleibt hier Und es bleibt eine Herausforderung für uns alle.
00:21:27: Aber die entscheidende Frage ist, als wer begegten wir diesen Herausforderungen?
00:21:35: Als wer?
00:21:37: Ausrufzeichen!
00:21:39: Als
00:21:40: wer?!
00:21:41: Gottes Angebot lautet durch den Glauben hat ein gerechter Leben und hier steht jetzt nicht.
00:21:51: wenn alles gut läuft... Wenn du im Urlaub bist, wenn du am Strand liegst Wenn du dich schon brutzeln lässt, wenn es dir gut geht alles in deinem Leben gut läuft.
00:22:04: Dein Chef dir ordentlich gehalt bezahlt dann hast Du Leben.
00:22:07: das steht hier nicht sondern hier steht es umfassend!
00:22:12: Du hast dieses leben auch wenn sie deinen besitzen nehmen vielleicht wenn Sie die sogar nach dem lebentrachten Wenn du keine möglichkeiten hast an betungslieder gemeinsam zu singen Sondern nur noch in deinim herzen versteht ihr?
00:22:29: Das ist ein umfassendes Angebot, das Gott uns macht.
00:22:32: Kein schönen Wetterangebot!
00:22:34: Durch den Glauben hat ein gerechter Leben.
00:22:38: Glaubst du, dass unser Gott sowohl dich als auch das Böse im Blick hat?
00:22:45: Glaubt du, er wird das Bös eines Tages richten und bestrafen?
00:22:52: Glaubst Du, dass Jesus für Dein Böses am Kreuz mit seinem Leben die gerechte Strafe bereits verbüßt
00:22:59: hat?!
00:23:00: Hast du bereits deine Schuld ihm gebracht, damit er sie dir vergeben kann und hast du Jesus in dein Leben eingeladen?
00:23:07: Wenn Du das gemacht hast dann bist Du Gottes Heiliger.
00:23:13: Gottes Heilige!
00:23:16: Dann ist das Wehr inhaltlich gefüllt nämlich mit Dir, mit Deinem Leben, mit deiner Existenz.
00:23:23: Du bist das Weher.
00:23:26: Das ist damit gefüllt Und dann gilt dir, durch den Glauben hast du gerechter das Leben in jeder Lebenssituation.
00:23:36: Das ist Gottes Versprechen an dich!
00:23:39: Egal welche Herausforderung auf dich zukommt – Du bist nicht allein.
00:23:44: Denn wer lebt in Dir?
00:23:47: der Heilige und Lebendige Gott, den Du eingeladen hast?
00:23:51: Er wird Dich niemals verlassen schon gar nicht in der Not.
00:23:57: Du bist sein Heiliger Seine Heilige!
00:24:01: Und darum lautet die Frage auf dem, warum in dieser Welt?
00:24:04: Laute die Antwort darauf wer.
00:24:07: Wer bist du?
00:24:08: als wer wirst Du den Herausforderungen Deines Lebens begegnen Als Heiliger?
00:24:14: Habakkuk ist am Ende davon überzeugt.
00:24:17: Wir lesen das am Ende von Kapitel drei und damit will ich schließen.
00:24:21: Er sagt Ich will mich trotzdem über meinen Herrn freuen und will jubeln Denn Gott ist mein Heil, Gott der Herr ist meine Kraft.
00:24:34: Mit ihm kann ich so sicher wie eine Garzelle über die Felsen springen und wohl behalten – die Berge überqueren!
00:24:43: Amen.
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