Vom Segen des Dienens

Shownotes

Die Predigt hielt unser Pastor Uli Mann in einem kleinen Gottesdienst in unserer Gemeinde parallel zum Stadtfestgottesdienst.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ich habe dir Gedanken heute Vormittag zu dieser Predigt mal überschrieben mit vom Segen des Dienstes.

00:00:06: Bei Gregor hat er es schon gesagt und wenn ich euch gleich den Text dazu vorlese, den ich mir dafür rausgesucht habe oder der Grundlage dafür ist dann werde die euch vielleicht ziemlich wundern!

00:00:18: Ich finde das ist so ein richtig ärgerlicher Text.

00:00:22: Schon wenn ich den lese könnte ich mich aufregen und vielleicht geht's euch ganz genau so.

00:00:28: wir gucken uns demal an Und ich habe so ein paar Gedanken dazu mitgebracht, warum ich ihn trotzdem so hilfreich finde.

00:00:36: Also!

00:00:37: Ich lese aus Lukas XII ab Vers sieben und hab auch mal bewusst an der Stelle die Lutherbibel genommen weil die, finde ich vom Wortklang her, vom Wort lauther dieses Gleichnis wirklich hervorragend wiedergibt.

00:00:54: Jesus sagt Wer unter euch hat einen Knecht, der pflügt oder das Vieh weitet und sagt ihm, wenn der vom Feld heimkommt, komm gleich her und setz dich zu Tisch.

00:01:08: Wird er nicht viel mehr zu ihm sagen?

00:01:10: Bereide mir das Abendessen!

00:01:12: Schürze Dich und diene mir bis ich gegessen und getrunken habe.

00:01:16: Und danach sollst Du essen und trinken?

00:01:21: Dankt Er etwa dem Knecht dass Er getan hat was Befohlen war?

00:01:26: so auch Ihr.

00:01:28: Wenn ihr alles getan habt was Euch befohlen ist So sprecht, wir sind unnütze Knechte.

00:01:34: Wir haben getan was wir zu tun schuldig waren!

00:01:39: Für mich zählt dieses Gleichnis zu den sogenannten Autschgleichnissen.

00:01:44: Es tut auf den ersten Blick einfach mal weh wenn man dieses Gleichnes liest.

00:01:49: Der arme Knecht da schufte der den ganzen Tag muss dann noch seinem Herrn Essen machen bevor er etwas für sich machen darf und bekommt am Schluss auch nicht einmal ein extra.

00:02:00: Danke Lumperei, oder?

00:02:03: Also da kann man sich doch aufregen.

00:02:05: Kann man denn so mit Leuten umgehen?

00:02:07: Das ist doch eine Frechheit!

00:02:09: Aber bevor du dieses Gleichnis ärgerlich zur Seite legst würde ich es dir gerne noch ein bisschen näher erläutern und vielleicht ändert sich ja der einen oder andere Blick während dieser Erläuterungen für dich.

00:02:22: Dieses Gleichnis beschreibt eigentlich in der damaligen Zeit ein ziemlich typisches Mittelstände- oder ein typisch mittelständischen Mann.

00:02:31: Und genau das ist auch der Punkt, warum dieses Gleichnis für die Zuhörer Jesu relativ einfach zu verstehen war.

00:02:37: Das was Jesus erzählt, das kannten sie aus ihrem Alltag.

00:02:41: Das war das wo Sie sagten.

00:02:42: ja klar so ist es bei uns immer ganz normal – Die Auflegung lohnt überhaupt nicht!

00:02:47: Die hier beschriebenen Situation, die war ihnen einfach total geläufig und dieser Herr wirkte auf sie gar nicht wie das vielleicht bei uns der Fall ist dass wir denken Menschen Der ist aber ganz schön hart mit seinem Angestellten.

00:02:59: Das könnte man doch ein bisschen geschmeidiger machen!

00:03:02: Das haben die Leute damals gar nicht gedacht, als sie das Gleichnis gehört haben.

00:03:05: Das ist glaube ich schon mal wichtig diesen Unterschied auch erstmal wahrzunehmen.

00:03:10: Dieser Mann hier im Gleichnis der hat Ackerland Er hat Vieh und das ganze Mute zu an Als wenn er nur einen einzigen Knecht hat.

00:03:18: Also er ist jetzt gar nicht der große Mittelständler Sondern einfach der, der sagt Jo, ein bisserl was hab' ich?

00:03:23: Allein mache ich das nicht.

00:03:24: Ich habe dafür meinen Angestelten.

00:03:26: Die Aufgabe des Knechtes war jetzt zunächst, einfach mal das Ackerland zu bestellen.

00:03:31: Dann das Vieh zu füttern ganz normal.

00:03:34: Jeder hat gedacht so ist das.

00:03:36: und wenn er dann mit beiden fertig ist, weil der Herr eben nicht einen speziellen Hausknecht hat, hat er eben das bisschen was im Haushalt auch noch an viel miterledigt.

00:03:46: So könnte man das gerne vielleicht verstehen.

00:03:48: und ihr merkt, der hatte schon ordentlich zu tun, so wenig es im Haushal ja nur auch nicht.

00:03:53: Abends kehrte also dieser Mann von seinen Aufgaben ins Haus zurück und es ist auch nicht so, dass sein Herr ihn irgendwie schikaniert.

00:04:03: Also man hört ja jetzt auch nicht das der Herr zu ihm sagt wo kommst du jetzt erst her?

00:04:07: Ich hab dich doch schließlich heute morgens schon los geschickt.

00:04:09: die Arbeit heute war nun wirklich nichts... Von all dem nix.

00:04:12: Das läuft hier ganz geschmeidig durch.

00:04:15: Der kommt nach Hause Alles in Ordnung Es sind ganz normales Arbeitgeber-Arbeitnehmerverhältnis So wie's damals üblich war.

00:04:24: Und da der Herr eben keinen weiteren Knecht hat, ist es auch ganz normal.

00:04:28: Der Knecht geht erst mal hin und bereitet seinem Herrn das Abendessen und anschließend kann er auch essen.

00:04:34: Auch hier man hört nicht irgendwie raus dass es dem Knecht dann irgendwas fehlt.

00:04:40: Man könnte ja auch denken... Hat mich mal jemand so angesprochen aus einem Bekanntenkreis, dass bei uns zu Hause gibt's zwei Kühlschränke den einen mit den guten Sachen für meine Eltern und den anderen mit den nicht so tollen Sachen für uns Kinder.

00:04:53: So!

00:04:53: Manche haben schon eine merkwürdige Einrichtung, würde ich da mal sagen.

00:04:56: Also hier ist es auch nicht so... Es gibt den guten Kühlschrank, das sind für den Herrn die feinen Steaks, die Remouladensauce und die Bratkartoffeln Und für den Herr gibt's vielleicht so ein paar schimmelige Leberboulette oder sowas.

00:05:09: Von all dem liest man nichts Sondern der im Gegenteil Nachdem er hergegessen hat zieht er sich zurück und der Knecht kann sich an den gleichen Tisch setzen Den gleichen Kramfuttern, das gleiche Zeug trinken.

00:05:20: Alles okay!

00:05:21: Also in dem Sinne keine zwei Klassenwirtschaft, dass der da vielleicht auch niedergemacht wird als Knecht und schlecht behandelt oder schlechtes Essen bekommt?

00:05:30: Alles nicht mehr hat das Gefühl die zwei laufen wie ein synchronisiertes Fahrwerk.

00:05:36: Der Herr hat zu seinen Aufgaben Vieh einkaufen, Getreide verkaufen und so weiter.

00:05:40: Und der Knecht hat zu seine Aufgaben Fieh füttern, getreide aussehen, getrete ernten die Scheune voll machen und abends eben dann auch für Essen sorgen.

00:05:47: Es ist irgendwie es läuft total geschmeidig durch weil das für uns... Weil diese Verhältnisse damals für uns alles andere als normal sind glaube ich regen wir uns ein bisschen auf darüber vor allem auch dass dir kein extra Lob bekommt.

00:06:02: aber Das war für den Knecht überhaupt nicht nötig.

00:06:07: Deshalb, das ist mein Daily-Business dafür bin ich da!

00:06:11: Erst den Acker dann das Vieh, dann den Herrn.

00:06:15: Schluss esse ich Also auch da.

00:06:18: es war nicht dass der das Bedürfnis gehabt hätte extra gelobt zu werden.

00:06:24: trotzdem ist das natürlich schön wenn man seine Leute mal lobt oder?

00:06:27: Ich sage bei uns in der Gemeinde immer Leute wenn ihr durch die Gemeinde geht guckt hin und immer wenn ihr was lobenswertes findest lobt das.

00:06:36: Das ist gut fürs Betriebsklima, finde ich.

00:06:38: Also es ist nicht schlimm dass er das nicht bekam aber es heißt ja auch nicht dass wir es nicht machen dürften.

00:06:44: Es ist schon schön wenn wir das machen Aber Jesus sagt damit es besteht jetzt erst mal nicht unbedingt eine Notwendigkeit oder gar ein Anrecht sondern Jesus sagt der Typ macht was er machen soll wozu er da ist und damit ist alles erstmal gut.

00:07:04: soweit das Gleichnis.

00:07:05: Und vielleicht müsst ihr schon das erste Mal schlucken, aber ihr werdet noch mehr schlücken heute.

00:07:10: Glaubt mir!

00:07:11: Da steckt noch eine ganze Menge mehr drinne.

00:07:12: Wir gehen mal weiter... Mir fallen nämlich so zwei Momente in diesem Gleichnis auf.

00:07:16: Das erste Moment ist als Jesus das Gleichnis auch seine Leute also auf uns überträgt, das sagt er als erstes wenn ihr alles getan habt was euch befohlen war.

00:07:28: Wenn ihr alles geta- Es gibt ja.. Kennt ihr auch so Christen die sagen machen?

00:07:32: Ich kann nichts ich bin nicht Und alles, was ich mache, genügt nicht.

00:07:38: Ich denke immer so als Nächstes nimmst du jetzt doch den Kopf ab und schubst ihn unter den Arm und so... Also wie soll ich das sagen?

00:07:46: Das ist ein falschverstandenes demütiges Verständnis.

00:07:50: Genau das nicht, was der Krieger eben beschrieben hat.

00:07:53: Mut zum Dienen!

00:07:56: Was hier steht, ist ja erstmal, dass redet nicht einem schwachen Christsein das Wort sondern hier wird einfach erst mal gesagt wenn du alles getan hast, was ich dir befohlen habe.

00:08:08: Und das heißt?

00:08:09: Du kannst das!

00:08:11: Jesus traut dir das zu!

00:08:13: Jesus sagt Ich gebe dir Aufträge und diese Aufträge die ich dir gebe werden nie so groß sein für dich.

00:08:19: Sie werden auch nie zu klein sein für Dich Sondern sie werden immer passend sein So dass du dieser Aufträge wirklich ausfüllen kannst.

00:08:27: Du kannst alles tun Was ich Dir sage Und das ist ja auch kein Wunder.

00:08:32: warum?

00:08:33: weil Jesus sagt, ich habe schließlich meinen heiligen Geist in Dich gelegt.

00:08:37: Und deswegen kannst Du alles tun was Ich Dir auftrage!

00:08:41: Du wirst nicht daran scheitern, du musst nicht daran Scheitern.

00:08:46: Du darfst meine Kraft für Dich in Anspruch nehmen, denn Alles was Ich dir auftrage ist in meiner Kraft für dich möglich und alles meint hier alles.

00:08:57: also wir müssen da auch nicht vor irgendwas zurückschrecken das es möglich ist alles zu tun.

00:09:03: Das hat damit zu tun, dass Christus unseren seinen Geist in uns gegeben hat.

00:09:07: Und das bedeutet wir dürfen wirklich auch als Christen stark und selbstbewusst sein durch diese Welt gehen und das tun was Christus uns sagt oder zeigt in seiner Kraft.

00:09:18: Wir müssen nicht immer irgendwie so das Gefühl haben Nicht zu genügen.

00:09:23: Ich möchte euch an der Stelle einfach mal Mut machen.

00:09:25: Früher hat man gesagt Bauch rein Prost raus.

00:09:28: Also ihr dürft da aufrecht durch dieser Welt gehen dürft euch über die Aufträge Jesu freuen und einfach an die Arbeit gehend umzusetzen in der Gewissheit, es wird euch gelingen.

00:09:39: Christus sagt du kannst das!

00:09:41: Wenn ihr alles getan habt was ich euch befohlen

00:09:44: habe.".

00:09:46: Und das zweite Moment scheint diesem ersten völlig entgegen zu laufen.

00:09:50: da denkt man Boah jetzt kriegen wir aber nochmal ein rein.

00:09:53: Es geht dann weiter wenn ihr alles getan habt was Ich euch befolen was euch befohlen ist so sprecht Wir sind unnütze Knechte.

00:10:01: Wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.

00:10:04: Okay!

00:10:05: Wir Christen sind also unnütze Knechte.

00:10:09: Manche Übersetzung ist immer ganz interessant dann mal so zu gucken wie das die einzelnen Bibelübersetzungen übersetzen.

00:10:15: Ich würde sagen sie waren stets bemüht dieses Wort Unnützegnechte zu vermeiden weil das ja nicht so schön klingt in unseren Ohren heutzutage und Sie haben es versucht zu ersetzen durch andere Worte.

00:10:26: aber ich sage euch mal was dort Original im Griechen steht noch viel dicker Nichts nutzig, armselig, unwürdig.

00:10:37: Keines lobeswürdig?

00:10:39: Ja man könnte eigentlich sagen austauschbar.

00:10:43: Ihr seid austauschbare Knechte.

00:10:45: Treffer versenkt oder?

00:10:47: BOOM!

00:10:48: Das ist ja nur nicht unbedingt dass man am Sonntag vor mir da hören möchte wenn man hier gemütlich zum Gottesdienst kommt oder das klingt so ganz anders.

00:10:56: aber Jesus sagt das so Und vielleicht habt ihr schon mal so den Satz gehört, Gott hat keine anderen Hände und Füße als die Unsrücken.

00:11:05: Also Jesus sagt mit diesem Gleichnis wer auch immer das behauptet meine Linie ist das nicht.

00:11:13: Meine Linie is' dass nicht!

00:11:16: Jesus hat andere Hände- und Füsse.

00:11:19: Wenn das uns zur Motivation ist, dass wir denken er bekommt es ohne ihn uns nicht hin in dieser Welt hätten wir ein ziemlich armseliges Gottesbild würde ich mal behaupten.

00:11:28: Ich glaube, Gott kann alles immer jederzeit und überall.

00:11:33: Und wenn er sich dafür entscheiden würde es ohne uns Menschen zu tun, würde das auch hinkriegen?

00:11:38: Ich meine der ist Gott!

00:11:41: Wieso sollte der uns

00:11:42: brauchen?!

00:11:45: Aber das Geniale an Gott ist dass er sagt ich möchte aber nicht ohne euch.

00:11:50: Ich möchte mit euch und durch euch... ...ich möchte dass ihr etwas von diesem Segen des Dienens abbekommt den ich ins Dienen gelegt habe.

00:12:00: Ihr werdet merken, dass ihr darin aufblühen könnt im Dienst für mich.

00:12:08: Also um nochmal auf dieses Wort zurückzukommen wir sind tatsächlich austauschbar auch wenn Gott uns so sehr auf der anderen Seite würdigt!

00:12:19: Wir sind austausachbar und ich glaube das tut unserem Ego erst mal tierisch weh.

00:12:26: und wenn ihr diesen Schmerz und wenig habt auf euch wirken lassen dann lasst uns noch ein bisschen weiter in diese Richtung denken damit wir eben diesen Segen Gottes auch persönlich entdecken, der auf allen liegt die bereit sind Gott zu dienen.

00:12:40: Ich habe gedacht ich könnte ja jetzt alles Mögliche erzählen so allgemein oder so aber das bringt es mir persönlich nicht so nah als wenn ich so ein leibhaftiges Beispiel hab.

00:12:49: und darum habe ich gedacht ich bin heute mal euer leibhaftiges Beispiel.

00:12:53: Ich mache das mal an mir fest was das für mich bedeutet vom Segen des Dienstes und was es bedeutet am Ende austauschbar zu sein und trotzdem im Segen dienen zu dürfen.

00:13:07: Also, was werdet ihr als Gemeinde machen wenn ich in einigen Jahren als Pastor-in-Ruhestand gehe?

00:13:18: Richtig!

00:13:19: Ihr werdet einen neuen anstellen mich austauschen gegen einen neuen.

00:13:24: Was denn

00:13:24: sonst?!

00:13:25: Das ist völlig normal oder?

00:13:31: Ein anderer wird meine Stelle übernehmen.

00:13:35: Ist das gemeinn von euch?

00:13:37: Ich meine, ich werde dann über dreißig Jahre euch gedient haben und ihr tauscht mich dann einfach aus.

00:13:43: Ist das nicht fies?

00:13:45: Wo kommen wir denn dahin?

00:13:48: Nein ist es nicht!

00:13:50: Es ist ganz normal.

00:13:52: so wird das kommen Und vermutlich wird irgendeiner ein paar warme Worte finden.

00:13:59: Wahrscheinlich kramt jemand doch ein paar peinliche Fotos raus.

00:14:02: Wir haben alle nochmal Spaß.

00:14:05: Auch das ist völlig normal und schon am nächsten Tag Wer dir alle zur Tagesordnung übergeht und am nächsten Sonntag, wird hier jemand anders stehen.

00:14:16: So wird das kommen!

00:14:18: Ist es gemein?

00:14:19: Ist das undankbar?

00:14:20: ist das hartherzig?

00:14:22: Nein Es ist einfach normal.

00:14:26: In ein paar Jahren werde ich ausgetauscht Und die Jüngeren unter uns werden ein paar Jahre später an ihrer Stelle ausgetauscht.

00:14:33: so ist das in dieser Welt.

00:14:35: Das ist ganz normal.

00:14:38: Wir haben dann getan, was wir bis dahin von Gott aufgetragen bekommen haben.

00:14:44: Ich innerhalb der Gemeinde, ihr habt noch einen Beruf und in der Gemeinden oder in der Gesellschaft, je nach dem wo ihr unterwegs seid?

00:14:51: Wir werden dann getan haben, was Jesus uns jeweils aufgetragend hat.

00:14:55: Wir werden das in seiner Kraft wunderbar hinbekommen haben und dann wird ein anderer an unserer Stelle weitermachen.

00:15:03: Das ist alles ganz normal!

00:15:05: Es ging den Unnützenknechten vor und zu.

00:15:08: Es wird uns zu ergehen und es wird genauso den unnützigen Knechten nach uns ergehen.

00:15:13: Ist das jetzt ein grundvoll Debli zu werden?

00:15:17: Ich finde nicht!

00:15:19: Es macht erstmal im guten Sinne demütig, also es lässt aus dem Dicken ich mal bisschen die Luft raus wie wenn du in so einen Windbeutel beißt aber dann kommt ja auch die Substanz beim Windbeudel.

00:15:32: Es macht erst einmal demütigt.

00:15:36: Ich glaube, es lohnt sich auch, dass diese Demut in uns greift.

00:15:39: Weil das bewahrt uns vor Hochmut und vor falschem Stolz!

00:15:43: Und ich glaube, Es macht uns empathisch und am Ende Dienst fähig.

00:15:50: Das darf es – und das ist auch angemessen.

00:15:53: Aber wir müssen nicht deprimiert sein weil genau darum darauf Gottes Segen liegt und ich lade euch ein den mit mir zu entdecken.

00:16:03: Ich fange mal mit dem naheliegendsten an Also, wenn ich diese Formulierung habe.

00:16:11: Unnützlicher Herd des Teufels.

00:16:16: Gut das wäre jetzt eine Alternative aber für mich nicht besonders erstrebenswert sag' ich mal.

00:16:22: Warum?

00:16:23: Naja mir gefällt der Lohn nicht!

00:16:27: Als unnützer Knecht Christi steht an meinem Lebensende die Herrlichkeit bei Gott.

00:16:37: um es einfach mal kurz und knapp auf den Punkt zu bringen.

00:16:40: Also von daher ist für mich unnützer Knecht Jesu zu sein deutlich, deutlich schöner, deutlich lieber.

00:16:49: deswegen würde ich das lieber machen und das andere ist ja natürlich auch mein Daily Business.

00:16:54: als nützlicher Herr des Teufels würde ich in dieser Welt der Höllevorschub leisten.

00:17:00: aber als nünstlicher Knecht Jesus Christi darf ich immer so ein Stückchen Himmel auf Erden bringen finde ich auch viel attraktiver, viel schöner.

00:17:09: Und das bringt uns zum Zweiten unnütze Knechte Jesu brauchen kein extra Lob weil eben die Bezeierung auch schon stimmt nämlich unser Lohn ist Gottes Nähe auf Erden und am Ende die Herrlichkeit im Himmel.

00:17:24: Und lass uns mal ehrlich sein warme Worte auf Erde klar!

00:17:26: Die sind immer schön und wie gesagt wir sollten nicht daran sparen.

00:17:31: aber satt wirst du davon nicht ausdauer?

00:17:34: Irgendwann verhalten sie wieder.

00:17:37: Sie sind gut fürs Betriebsklima auf jeden Fall, aber auf Dauer so ehrlich müssen wir wohl sein.

00:17:42: Kannst du davon nicht leben?

00:17:45: Aber von der Jesu Nähe hier auf Erden und dann in seiner Herrlichkeit im Himmel da lässt sich's gut leben!

00:17:54: Der Lohn passt – und ist deutlich besser als die Alternative.

00:17:58: Und drittens bin ich genau darüber immer wieder erstaunt, dass Jesus uns so reich beschenkt.

00:18:05: Wisst ihr

00:18:05: warum?!

00:18:08: Fangen wir ganz vorne an, wer gab uns das Leben?

00:18:11: Gott.

00:18:12: Wer hat uns unser Schuld vergeben und uns neues ewiges Leben ermöglicht?

00:18:17: Sein Sohn Jesus Christus!

00:18:19: Wer hat Uns mit Gaben ausgestattet so dass wir im Alltag etwas bewegen können?

00:18:22: und wer gab Uns geistliche Gaben so dass Wir auch im Reich Gottes etwas belegen können?

00:18:28: Gott bzw der Heilige Geist.

00:18:31: Und wenn Jesus uns im Blick auf unseren Dienst sagt ohne mich könnt ihr nichts tun in Johannes fünfzehn dann zeigt das ja, woher überhaupt auch die ganze Wirkung und die Dynamik dessen kommt was wir im Dienst bewegen dürfen.

00:18:47: Ich kann euch heute Morgen versuchen diesen Bibeltext auszulegen, euch nahezubringen – und dann bin ich zu Ende!

00:18:56: Was der in euch auslöst, was ihr damit macht… Das ist schon eine Sache zwischen Gott und Euch.

00:19:04: Darauf werde ich keinen Einfluss nehmen können.

00:19:06: Ohne ihn kann ich nichts

00:19:08: tun.".

00:19:09: Wenn euch dieser Predigt anspricht oder nicht ansprifft, das hat ganz wesentlich etwas damit zu tun.

00:19:16: Ob ihr dem Herzen, eurem Herzen Gott gegenüber öffnet, dem Heiligen Geist öffnete und Raum gebt und das an Euch heranlässt und Gott seinen Werk an Euch tun darf?

00:19:26: Oder ob Ihr sagt also was der da vorne für die Grüße erzählt?

00:19:29: Nee!

00:19:31: Daran entscheidet sich das.

00:19:33: ohne mich könnt Ihr nichts tun.

00:19:35: Ohne mich ist keine Predigt, sagt Jesus.

00:19:38: Keine Predigt!

00:19:38: Kein Dienst auch kein hilfreicher Dienst, kein praktischer Dienst.

00:19:43: Ohne ihn ist das alles nichts wert.

00:19:47: können wir nicht tun werden wir geistlich nichts bewegen.

00:19:50: heute Vomittag jetzt vor paar Minuten hat der Gottesdienst auf den Theaterplatz angefangen mit hundertzwanzig Sängern im Chor.

00:19:57: ein riesengroßer Stadtfest.

00:19:58: Gottesdienste dort werden wahrscheinlich tausende sein.

00:20:00: heute Morgen und da es viele Wochen, viele Monate intensive Arbeit reingeflossen.

00:20:06: Und das ist großartig!

00:20:07: Auch nachher das Lobpreiskonzert ab Dreizehn Uhr Fünfzehn.

00:20:11: Großartig es wird dort kommen aber ob das Frucht bringt liegt einzig und allein an unserem Herrn Jesus.

00:20:21: Ohne ihn können wir vielleicht die tollste Bühnshow machen Aber sie wird geistlich nichts bewegen.

00:20:28: Darum beten wir seit Wochen beden für diesen Gottesdienst des Gott unsere Vorbereitung leitet, diesen Gottesdienst leidet und dass diese tausende von Leuten das die bewegt werden.

00:20:38: Ich habe immer wieder Gebetenden zum Himmel geguckt.

00:20:40: um halb zwölf war es da hinten blau.

00:20:42: also Theaterplatz wird trocken sein und das freut mich weil dann können die Leute dort in Ruhe sitzen aufs Evangelium hören.

00:20:49: ohne mich könnt ihr nichts tun sagt Jesus.

00:20:51: Also alle Wirkung und das ist diese Großzügigkeit Gottes Alle Wirkung geht vom ihm aus und deswegen finde ich bin ich gerne in diesem Sinne unnützerknecht, indem wir wissen dass das eigentliche Wirken von Gott kommt.

00:21:07: Natürlich gebe ich mein Bestes natürlich habe ich mich zu Hause hingesetzt hab gebetet und gefragt was wollen wir denn den Leuten sagen?

00:21:13: Was ist dir wichtig?

00:21:14: Was legst du mir aufs Herz?

00:21:16: Was darf ich weitergeben heute Vormittag?

00:21:18: Natürlich!

00:21:21: Und trotzdem kommt irgendwann ein Punkt wo ich es loslassen muss und sagen so Herr ab jetzt ist es deins ohne dich kann ich nichts tun.

00:21:30: Und es geht jedem von uns im Alltag so, wo immer ihr etwas von Jesus sagt.

00:21:35: Wenn du es gesagt habt, müsstest loslassen und ob's eine Wirkung beim anderen hat ist eine Sache zwischen Jesus und dem Anderen.

00:21:43: Ohne ihn können wir nichts tun!

00:21:46: Ich finde das so schön, dass Gott sagt aber mit mir ist euch alles möglich.

00:21:53: Alles ist möglich.

00:21:54: dem der glaubt, sagt Jesus mal.

00:21:59: der glaubt.

00:22:01: Natürlich muss das, was ich ermöglicht sehen will mit dem Willen Gottes übereinstimmen.

00:22:06: logisch Gott macht nichts wozu er nicht wo er keinen Sinn drin sieht.

00:22:11: aber wenn das gegeben ist Freunde gibt es keine Schranke keine Grenze und sich das immer wieder bewusst zu machen.

00:22:19: Ich darf unnützerknecht dieses Herrn sein.

00:22:22: Er gibt mir Aufgaben die ich ausführen kann in seinem Geist Und er sorgt für die Wirkung.

00:22:29: Wo gibt es schon so einen Arbeitgeber?

00:22:31: Da musst du ziemlich lange suchen, würde ich sagen.

00:22:34: Viertens finde ich's einfach genial, dass mein Leben einen echten Mehrwert hat in allem was ich mache und insbesondere im Einsatz meiner geistlichen Gaben für Jesus.

00:22:45: darf ich Reich Gottes bauen mit ihm!

00:22:47: Ich muss mich nicht zufrieden geben bei den Dingen des Lebens die ohne jeden Zweifel schön sind aber nun mal nicht bleiben war kürzlich beinahe feier dabei.

00:22:58: da hatte einer ein Auto Freunde Den allerneuesten Porsche.

00:23:03: Mit allem!

00:23:07: Ist schon schön, oder?

00:23:08: Begeistert das nur

00:23:08: mich?!

00:23:09: Also ich find' da schon... Ich mag Autos, ich mag schneller Autos und ich mag die tausend Features an den Autos.

00:23:16: ehrlich.

00:23:17: Ich geh manchmal nur durch Auto-Häuser, wenn ich mal zwei Stunden Zeit hab um mir Autos sein zu gucken kaufen will.

00:23:22: nicht gar ganz alles einfach schön finde.

00:23:26: aber selbst der herrlichste Porsche wird irgendwann eine Rostlaube von der du dich trennen musst.

00:23:36: Und es gibt so viele schöne Sachen, beruflicher Erfolg.

00:23:41: Der kommt und irgendwann wirst du ausgetauscht.

00:23:44: Der geht!

00:23:46: Anerkennung, Freunde selbst unseren Ehepartner.

00:23:50: einer von uns wird der Erste sein, der geht.

00:23:53: wir können einander nicht lebenslang festhalten und wer Kinder hat oder hatte weiß da investierst Du zwölf, vierzehn, fünfzehn achtzehnt, zwanzig Jahre in die Kameraden.

00:24:03: und was sagen die am Schluss?

00:24:05: Tschüssikowski, Papa war schön bei dir.

00:24:07: Aber jetzt geht's los!

00:24:09: Wir wollen die Welt erobern und es ist völlig normal.

00:24:15: Die dürfen das.

00:24:17: Am Anfang hängen sie so an dir als könnten sie keinen Schritt ohne dich und am Ende hast du denkst mal komm ich in dein Leben noch vor?

00:24:24: Hallo?

00:24:26: So ist das und das darf so sein.

00:24:28: Das ist völlig in Ordnung.

00:24:33: Alles, was unser Leben schön und reich macht.

00:24:35: Und bitte genießt das!

00:24:37: Also ich mach's nicht, wenn Christen so lebensverächter sind.

00:24:40: Weil unser Herr hat uns das Leben gegeben, er hat uns den Lebensraum gegeben.

00:24:43: Er hat uns einen Hirn gegeben mit dem wir Dinge entwickeln können.

00:24:46: Ich meine damit es nicht reinregnet hätte auch eine Blatt draufschrauben können Aber er hatte uns einen Kopf im Verstand gegeben Damit wir den gebrauchen, damit wir etwas entwickeln Was gestalten.

00:24:55: Das alles ist ein Geschenk von Gottes und deswegen nutzt das Freut euch des Lebens und lebt das Leben.

00:25:03: aber sei durch dessen bewusst, dass all diese Dinge in dieser Welt irgendwann mal enden und das wir alles hier lassen müssen.

00:25:13: Aber dann zu wissen, dass das was ich hier im Namen Jesu getan habe mit mir gehen wird in die Herrlichkeit!

00:25:23: Das ist schon ein toller Gedanke oder?

00:25:25: Also es wird in der Herrlichkeit Leute geben, die werden sagen hey Rasmus Schön, dass du hier bist.

00:25:31: Ich wollte dir noch sagen vielen Dank für die Tontechnik beim Gottesdienst der leisen Töne am sechzehnten August.

00:25:36: wenn du nicht den Ton rübergebracht hätt ich dich die Predigt nicht verstanden.

00:25:41: und Frank vielen dank das Du immer die Texte an die Wand geworfen hast weil ohne dem hätte ich sie gar nicht lesen.

00:25:47: Ich hatte auch nicht mitsingen können.

00:25:48: Ich hätte meinen Gott nicht ehren können.

00:25:51: Vielen Dank!

00:25:52: Wisst ihr warum die Ewigkeit ewig ist?

00:25:55: Weil es einfach Zeit braucht bis alle allen gesagt haben was sie ihnen verdanken im Himmel.

00:26:01: Ich denke, deswegen dauert die so ewig.

00:26:04: Was glaubt ihr?

00:26:05: Ihr werdet überrascht sein was Leute euch erzählen welche Wirkung ihr mit eurem scheinbar so ganz alltäglichen Dienst auf Arbeit in der Nachbarschaft was ihr dabei ausgelöst habt im Blick auf den Glauben und aufs Reich Gottes.

00:26:19: Ihr werde staunen!

00:26:21: Ihr werdet eine halbe Ewigkeit staunn bis alle durch sind, die euch das erzählt haben.

00:26:26: Welche Bedeutung ihr für ihr Leben hattet dass ihr Leute mit ihnen ein Gottesdienst bringt, das ihr anderen im Alltag unter die Arme greift und helft.

00:26:35: All das wird dem Himmel erkennbar werden!

00:26:40: Und deswegen, ihr Lieben ist es für mich so schön diesen Mehrwert zu haben im Leben neben all den schönen Dingen, die ich genieße.

00:26:49: Ich habe noch einen Fünftes für euch.

00:26:53: Das sind diese genialen Wunder- und Erfahrungen, die man mit Jesus machen darf.

00:26:58: Ich erinnere mich noch sehr gut daran.

00:27:00: Wir waren in der Gemeinde hier, das muss zwei Tausend Fünf oder so gewesen sein, waren wir vielleicht zu sechszig Leute und wir hatten gespart fünfzehntausend Euro und kriegten geradezu uns monatliche Miete daneben noch zusammen für die Räumeruhe waren.

00:27:19: Und dann sind wir.

00:27:20: damals war die Frage wollen wir es goldene Lamm kaufen?

00:27:23: Ja oder nein?

00:27:24: stand im Raum.

00:27:25: Und dann hatten wir nach einem längeren Prozess mit Gott uns dafür entschieden.

00:27:29: Wir haben den Eindruck, dass Gott möchte, dass wir das übernehmen und ich weiß noch wie ich damals dann mit dem Stefan Hauser dort hingegangen bin zum Bürgerbüro also zu dem Typen der diese Häuser hier alle verwaldete.

00:27:41: und wir haben uns extra ein bisschen schick angezogen weil wir dachten, wenn wir schon kein Geld haben wollen jetzt einen guten Eindruck machen.

00:27:47: und dann haben wir damals gesagt hey!

00:27:50: Wir würden gerne das goldenen Lamm kaufen.

00:27:53: Und der Mann dort auf der anderen Seite schreibt und sagt, ja klar.

00:27:56: Ich würde es auch euch gerne verkaufen.

00:27:57: Es kostet, ich glaube er hat damals gesagt, zweihundertfünfzigtausend Euro.

00:28:02: So, irgendwie haben wir mal einen anderen Preis.

00:28:04: Der merkt dich wie Gott dieses Wunder anbahnt Stück für Stück.

00:28:09: Aber ich habe mal irgendwann einen anderen Preis gedacht.

00:28:11: Ach, das stimmt!

00:28:11: Sie haben recht, hier steht hundertdreißig tausend hoch, denke ich ist schon wieder ein bisschen näher.

00:28:16: Da war doch die Flut drinne?

00:28:17: Ja ja, die Fluth war drinnen.

00:28:20: Vielleicht gibt's ja noch einen anderen preis.

00:28:21: Da hat er seine Leute losgeschickt.

00:28:23: Wir haben uns wieder getroffen und gesagt, nee es bleibt bei den Hundertdreißig.

00:28:26: Und ich meine wenn du als Areal siehst die Lage siehst ist logisch dass das nicht billiger ging.

00:28:31: Tja, hab' ich nicht.

00:28:33: Er sagte was haben Sie denn?

00:28:36: Oh nein, das darf ich jetzt auf keinen Fall sagen.

00:28:39: Dann sind wir raus!

00:28:41: Das sind alles Dinge wo ich meine wie Gott es gelenkt hat.

00:28:44: Ich sage oh ich könnte mir vorstellen dass wir dreißig vierzig vielleicht auch fünfzigtausend Euro zusammenkriegen.

00:28:50: Ok jetzt sagen wir fünfzig tausend.

00:28:53: So klingt ja.

00:28:55: Jetzt wurde dann gerade die Straßenbahn neu gemacht und da wird auch mit der Straßenbahn der Fußweg erneuert, das Goldene Lamm hat Jahr-achtzig Meter Fußweg und danach werden wir bestimmt zur Kostenbeteiligung gebeten wenn alles neu gemacht ist.

00:29:10: Ja, doch das überzukommen!

00:29:12: Ich kann jetzt schlecht für die Gemeinde gehen sagen hey, kostet fünfzigtausend aber kommt noch was?

00:29:17: Okay können Sie nicht?

00:29:18: Nein, kann ich nicht.

00:29:21: Was wird's denn kosten?

00:29:22: Er sagt, er weiß ja auch nicht.

00:29:23: Ich sage, schicken Sie die Leute noch mal los?

00:29:25: Ja!

00:29:25: Haben wir uns wieder getroffen?

00:29:26: Hatte er seine Leute wieder losgeschickt und kam mir zurück.

00:29:29: Die sagen zwischen sechs und acht tausend.

00:29:30: Da sag ich dann wissen sie und ich es kostet am Ende zehn.

00:29:32: machen wir halbe-halbe oder?

00:29:34: Ja, das hat er gut.

00:29:34: Fünfundvierzig aber jetzt raus hier.

00:29:37: Und da haben wir das für fünfundvierzichttausend Euro damals bekommen.

00:29:40: und dann sind wir in unser Hausbank gegangen.

00:29:42: und da kamen das nächste Wunder.

00:29:44: Da dachten wir für das was wir an Miete bezahlen bekamen ungefähr eine halbe Million hatte ich so durchgerechnet, Zins und Tügung und so an der Schule.

00:29:51: Bei Zinsrechnungen habe ich immer aufgepasst, der Rest war mir egal.

00:29:54: Aber bei Zins-Rechnungen... Okay das kriegen wir hin!

00:29:58: Und dann sagte er von der Bank Christ mit Herz sagt ihr rechnet falsch.

00:30:04: Er sagt wieso rechne ich falsch?

00:30:06: Er sagt du hast den Segen Gottes nicht eingerechnet.

00:30:10: okay wie sieht das aus?

00:30:11: Ja es ist so.

00:30:13: Ich hab jetzt so viele Gemeindehäuser gebaut Und jetzt habe ich mal geguckt, was macht Gott wenn Gemeinden bauen?

00:30:20: Ich hab das in eine Exeltabelle gepackt.

00:30:22: In der Statistik.

00:30:23: Segen Gottes ist nachweisbar!

00:30:27: Im ersten Jahr, wenn ihr fertig seid mit Bauen werden so viele Leute kommen und die bringen so viel Geld mit.

00:30:33: Und im zweiten Jahr werden so vielen Leuten kommen und sie bringen soviel Geld mit... ...und im dritten Jahr werden also soviele Leute kommen.. ..und sie bringen sehr viel Geld Mit.

00:30:40: Das hat er für sieben Jahre vorhergesagt.

00:30:44: Es hat sieben jahre gestimmt und deswegen sagt er, weil ich weiß das auf Gott verlassen ist kann ich euch nicht nur eine halbe million geben sondern ich gebe euch eine million.

00:30:54: Und so hatten wir damals die Million.

00:30:55: da hätte ihr gemeint erleben sollen.

00:30:56: Da schossen Ideen ins Kraut ohne Ende.

00:30:58: dann muss man ein bisschen wieder einfangen.

00:31:00: aber wir haben losgelegt und ihr seht ja was draus geworden ist.

00:31:04: inzwischen gibt es auch der Musikschule dazu usw.. Ich will euch damit einfach nur sagen Auf Gott ist Verlassen!

00:31:09: Ich könnte euch viele solcher Wunder erzählen Die Gott uns hat hier erleben lassen im Haus Euch erzählen können, wenn ich nicht unnützer Knecht Christi wäre.

00:31:24: Ich hätte diese Erfahrung nie gemacht!

00:31:26: Nicht mit der Stadt und nicht mit der Bank.

00:31:30: Und auch nicht mit vielen Leuten die uns gespendet haben.

00:31:33: Und eine habe ich noch am Schluss für euch ein Segen das unser Vater im Himmel uns eines Tages durch jemand Anderen ersetzt.

00:31:41: Auch da frage ich was wär denn die Alternative dazu?

00:31:44: Wenn er das nicht täte.

00:31:47: Wenn Gott uns nicht ersetzen würde Dann müssten wir ja für immer im Dienst auf Erden bleiben, oder?

00:31:54: Also dann müsstet ihr mich noch dreißig Jahre oder dreihundert oder dreitausend.

00:31:59: Oder wir auch immer ertragen!

00:32:03: Wir wären noch weiter immer wieder im Dienst, immer wieder angefochten, immer wie der herausgefordert.

00:32:10: und so sehr wie ich das genieße und mich daran freue.

00:32:14: Freue ich mich aber auch wenn es mal anders wird Wenn diese Herausforderungen mal nicht mehr sind Wenn andere mal die Verantwortung dann übernehmen, ich investiere mich deswegen jetzt schon gerne und leidenschaftlich in die nächste Generation.

00:32:31: Und dass ich hier heute Morgen stehen darf und auf dem Theaterplatz alles besser läuft als ich selber es je hätte organisieren können ist für mich eine Riesenfreude!

00:32:44: Es ist für mir eine Riesenfreude!

00:32:47: Ich denke Danke Jesus, das mein Invest in die nächsten Generation solche Blüten treibt.

00:32:54: Da freue ich mich dran, da bin ich dankbar und in ein paar Jahren werde ich den Stab der Verantwortung weitergeben und ich werde mich daran freuen!

00:33:05: Und wenn mein Hermen noch Kraft gibt dann darf ich einfach hier und da ein bisschen noch sein und meinen Ding weitermachen auf Erden.

00:33:12: aber andere werden die Verantwortung tragen.

00:33:16: Die müssen an den Kopf hinhalten für das was ich noch so fabriziere.

00:33:19: Die tun mir jetzt schon leid.

00:33:20: Nein also... Die werden dann auf jeden Fall die Verantwortung übernehmen und müssen dann eben, ja.

00:33:25: Und ich darf dann unter deren Leitung bis der Herr mir keine Kraft mehr gibt oder mich abberuft noch ein bisschen

00:33:31: weitermachen.".

00:33:32: Aber ist das nicht schön?

00:33:35: Zu sagen irgendwann ist auch mal gut!

00:33:37: Meine Herr hat mich in Dienst genommen... Ich durfte unnützer Knecht sein so viele Jahre immer wieder erleben wie er mein eigentlich zu nichts nützend Dienst nützlich gemacht hat für andere, durfte dieses Wut dabei wirklich einen Haufenwunder

00:33:51: sehen?!

00:33:52: Und irgendwann sagt man, Herr Soli und jetzt bereiten wir uns vor auf den Himmel.

00:33:56: Die anderen machen weiter!

00:33:58: Hey ist das nicht schön?

00:34:00: Ist das nicht eine herrliche Lebensperspektive so durchs Leben gehen zu dürfen?

00:34:05: Und dabei die Dinge, die Gott mir schenkt meine Familie auch durchaus sachliche Dinge all das dabei doch genießen zu dürfen aber immer in dem Gedanken, was können wir daraus machen für das Reich Gottes?

00:34:18: Wie können wir das dafür einsetzen?

00:34:19: Weil ich mal ein neues Auto bekommen habe.

00:34:20: Das heißt maugen gebraucht.

00:34:21: Erstmal die Hand aufgelegt.

00:34:24: Herr segnet dieses Auto!

00:34:26: Dass das Frucht bringt für die Ewigkeit.

00:34:29: Ich will es nicht nur einfach fahren sondern ich will damit Dienste tun und dann darf ich Leute mit in der Gemeinde neben Leuten mit Zutage umnehmen, rammelt durchs Erzgebirge, Gemeinden gründen usw.

00:34:39: Wunderbar Und ich genieße dieses Auto, das hat auch ein paar nette Features.

00:34:44: Also... und ich mag das einfach!

00:34:47: Das Leben dabei genießen im Dienst für Jesus tatsächlich zu stehen und zu merken.

00:34:53: es ist was Wunderschönes, unnützerknecht Jesu zu sein.

00:34:57: Er sorgt für den Segen und am Schluss bin ich auch noch in der Herrlichkeit im Himmel.

00:35:02: Wo gibt's das denn sonst?

00:35:05: Deswegen freue ich mich da dran und bin von Herzen gerne unnötzerknächt Jesu Christi.

00:35:11: Amen!

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